Alnylam Pharmaceuticals und Taiba Group kooperieren beim Vertrieb von RNAi-Therapeutika in den Golfstaaten

ZUG, Schweiz, und DUBAI, Vereinigte Arabische Emirate–(BUSINESS WIRE)–Alnylam Pharmaceuticals, Inc. (Nasdaq: ALNY), das führende Unternehmen für RNAi-Therapeutika, und taiba Middle East, ein führendes Unternehmen für seltene Krankheiten mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, gaben heute den Abschluss einer Vertriebsvereinbarung für ONPATTRO® und GIVLAARI®, die weltweit ersten RNAi-Therapeutika auf dem Markt, sowie für eine weitere Therapie in der späten Entwicklungsphase für primäre Hyperoxalurie Typ 1 bekannt.

„Die Zusammenarbeit mit taiba ermöglicht es uns, den ungedeckten medizinischen Bedarf von Patienten mit seltenen Krankheiten zu decken, insbesondere dort, wo diese Krankheiten eine höhere regionale Prävalenz haben. Patienten im Nahen Osten dürfen nicht benachteiligt werden, wenn es um den Zugang zu wirksamen Behandlungen geht“, so Brendan Martin, Vizepräsident und Acting Head für Europa, Nahost und Afrika sowie Kanada, Alnylam Pharmaceuticals. „taiba verfügt über eine regionale Präsenz mit Niederlassungen in mehreren Golfstaaten und eine nachweisliche Erfolgsbilanz im Marketing und Vertrieb von Medikamenten für seltene Krankheiten. Unsere Zusammenarbeit ist ein wichtiger erster Schritt, um Patienten mit dringendem medizinischen Bedarf unsere bestehenden und zukünftigen Therapien zugänglich zu machen.“

„Wir sind stolz darauf, mit Alnylam in den Golfstaaten zusammenzuarbeiten“, kommentiert Saif Al Hasani, CEO bei der taiba Group. „Das Alnylam-Portfolio bahnbrechender Medikamente wird unser Portfolio im Segment seltener Krankheiten erweitern und uns in die Lage versetzen, den Patienten innovative Behandlungen anzubieten. Patienten mit hATTR-Amyloidose und anderen seltenen Krankheiten haben ein Recht auf den frühestmöglichen Zugang zu neuartigen Behandlungsoptionen. Wir freuen uns darauf, die Verfügbarkeit dieser Therapien zu gewährleisten – zunächst von ONPATTRO und GIVLAARI.“

Das Abkommen zwischen Alnylam und taiba wird zunächst die Golfstaaten abdecken, darunter das Königreich Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Katar, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate. Es gilt zunächst für ONPATTRO, das in der Europäischen Union im August 2018 für die Behandlung der hATTR-Amyloidose bei Erwachsenen mit Polyneuropathie in Stadium 1 oder 2 zugelassen wurde, für GIVLAARI, das in der EU im März 2020 für die Behandlung der akuten hepatischen Porphyrie (AHP) zugelassen wurde, und für Lumasiran, ein RNAi-Therapeutikum in der späten Entwicklungsphase zur Behandlung der primären Hyperoxalurie Typ 1 (PH1).

Über ONPATTRO® (Patisiran)

ONPATTRO ist ein RNAi-Therapeutikum, das in den USA und Kanada für die Behandlung von Polyneuropathie bei hATTR-Amyloidose bei Erwachsenen zugelassen wurde. ONPATTRO besitzt außerdem in der Europäischen Union, der Schweiz und Brasilien die Zulassung für die Behandlung von hATTR-Amyloidose bei Erwachsenen mit Polyneuropathie im Stadium 1 oder 2 und in Japan die Zulassung von hATTR-Amyloidose mit Polyneuropathie. Das intravenös verabreichte RNAi-Therapeutikum zielt auf Transthyretin (TTR) ab. Es richtet sich gegen eine spezifische Messenger-RNA, um diese stumm zu schalten und so die Produktion des TTR-Proteins zu blockieren, bevor dieses gebildet wird. ONPATTRO blockiert die Produktion von Transthyretin in der Leber, wodurch dessen Anreicherung im Körpergewebe reduziert wird, um das Fortschreiten der mit der Krankheit einhergehenden Polyneuropathie zu stoppen oder zu verlangsamen.

Wichtige Sicherheitshinweise zu ONPATTRO®

Infusionsbedingte Reaktionen

Bei mit Patisiran behandelten Patienten wurden infusionsbedingte Reaktionen (Infusion-related reactions, IRRs) beobachtet. In einer kontrollierten klinischen Studie traten bei 19 % der mit Patisiran behandelten Patienten IRRs auf, verglichen mit 9 % der mit Placebo behandelten Patienten. Die häufigsten Symptome von IRRs bei Patisiran waren Hitzewallungen, Rückenschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Dyspnoe und Kopfschmerzen. Es wurde außerdem von Hypotonie, zu der Synkopen gehören können, während der Post-Marketing-Überwachung berichtet.

Um das Risiko von IRRs zu reduzieren, sollten Patienten mindestens 60 Minuten vor der Patisiran-Infusion eine Prämedikation mit einem Kortikosteroid, Paracetamol und Antihistaminika (H1- und H2-Blocker) erhalten. Die Patienten sind während der Infusion auf Anzeichen und Symptome von IRRs zu überwachen. Wenn eine IRR auftritt, sollte in Betracht gezogen werden, die Infusion zu verlangsamen oder zu unterbrechen und eine klinisch indizierte medizinische Behandlung durchzuführen. Wenn die Infusion unterbrochen wird, sollte sie nur dann mit einer langsameren Infusionsrate fortgesetzt werden, wenn die Symptome abgeklungen sind. Bei einer schweren oder lebensbedrohlichen IRR ist die Infusion abzubrechen und darf nicht wieder aufgenommen werden.

Reduzierte Vitamin-A-Serumspiegel und empfohlene Supplementierung

Die Behandlung mit Patisiran führt zu einer Abnahme des Vitamin-A-Serumspiegels. Patienten, die Patisiran erhalten, sollten daher etwa 2500 IE Vitamin A pro Tag oral zuführen, um das potenzielle Risiko einer Augentoxizität aufgrund eines Vitamin-A-Mangels zu reduzieren. Dosen über 2500 IE Vitamin A pro Tag sollten nicht verabreicht werden, um während der Behandlung mit Patisiran einen normalen Vitamin-A-Serumspiegel zu erreichen, da der Serumspiegel nicht das gesamte Vitamin A im Körper widerspiegelt. Eine Überweisung zur ophthalmologischen Beurteilung wird empfohlen, wenn Patienten Augensymptome entwickeln, die auf einen Vitamin-A-Mangel hindeuten (z. B. verminderte Nachtsehfähigkeit oder Nachtblindheit, anhaltend trockene Augen, Augenentzündung, Hornhautentzündung oder -ulzeration, Hornhautverdickung oder Hornhautperforation).

Unerwünschte Reaktionen

Die häufigsten Nebenwirkungen, die bei Patienten auftraten, die mit Patisiran behandelt wurden, waren periphere Ödeme (30 %) und infusionsbedingte Reaktionen (19 %).

Weitere Informationen über ONPATTRO finden Sie in den vollständigen Verschreibungsinformationen.

Über GIVLAARI® (Givosiran)

GIVLAARI ist ein RNAi-Therapeutikum, das auf die Aminolävulinsäure-Synthase 1 (ALAS1) abzielt und für die Behandlung von Erwachsenen mit akuter hepatischer Porphyrie (AHP) in den USA sowie für die Behandlung von AHP bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren in der EU zugelassen ist. Mit der entscheidenden Phase-3-Studie ENVISION wurde nachgewiesen, dass Givosiran im Vergleich zu Placebo die annualisierte Gesamthäufigkeit der Porphyrieattacken, die einen Krankenhausaufenthalt, einen dringenden Arztbesuch oder die intravenöse Verabreichung von Hämin zu Hause erforderten, signifikant reduziert. GIVLAARI ist das erste kommerziell verfügbare Therapeutikum von Alnylam, das auf der ESC-GalNAc-Konjugattechnologie der „Enhanced Stabilization Chemistry“ basiert, um die Wirksamkeit und Haltbarkeit zu erhöhen. GIVLAARI wird durch eine subkutane Injektion einmal monatlich in einer körpergewichtsabhängigen Dosis verabreicht und sollte von medizinischem Fachpersonal angewandt werden. GIVLAARI wirkt durch eine spezifische Reduzierung erhöhter Werte der ALAS1-Boten-RNA, was zu einer Verringerung der Toxine führt, die mit Attacken und anderen Krankheitsmanifestationen von AHP assoziiert werden.

Wichtige Sicherheitsinformationen für GIVLAARI®

Kontraindikationen

Givosiran ist bei Patienten mit bekannter schwerer Überempfindlichkeit gegen Givosiran kontraindiziert. Zu den beobachteten Reaktionen gehört auch Anaphylaxie.

Anaphylaktische Reaktion

Bei der Behandlung mit Givosiran ist Anaphylaxie aufgetreten (<1 % der Patienten klinischer Studien). Um anaphylaktische Reaktionen bei der Verabreichung von Givosiran angemessen zu behandeln, ist medizinische Unterstützung zu gewährleisten. Auf Anzeichen und Symptome einer Anaphylaxie ist zu achten. Bei Auftreten einer Anaphylaxie die Verabreichung von GIVOSIRAN sofort abbrechen und eine geeignete medizinische Behandlung einleiten.

Lebertoxizität

In der placebokontrollierten Studie wurde bei 15 % der Patienten, die Givosiran erhielten, ein Anstieg der Transaminasen (ALT) um mindestens das Dreifache der Obergrenze des Normalwerts (ULN) beobachtet. Transaminasenerhöhungen traten vor allem zwischen 3 und 5 Monaten nach Beginn der Behandlung auf.

Vor Beginn der Behandlung mit Givosiran, einmal monatlich während der ersten 6 Behandlungsmonate und danach – sofern klinisch angezeigt – sollte die Leberfunktion untersucht werden. Bei einem starken oder klinisch signifikanten Anstieg der Transaminasen ist die Behandlung mit Givosiran zu unterbrechen oder abzubrechen. Bei Patienten mit Dosisunterbrechung und anschließender Besserung die Dosis auf 1,25 mg/kg einmal monatlich reduzieren. Die Dosis kann auf die empfohlene Dosis von 2,5 mg/kg einmal monatlich erhöht werden, wenn bei der Dosis von 1,25 mg/kg keine erneuten starken oder klinisch signifikanten Transaminasenerhöhungen auftreten.

Nierentoxizität

Während der Behandlung mit Givosiran wurden ein Anstieg des Serumkreatininspiegels und ein Rückgang der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) berichtet. In der placebokontrollierten Studie traten bei 15 % der Patienten, die Givosiran erhielten, renal bedingte Nebenwirkungen auf. Der mediane Anstieg von Kreatinin betrug im 3. Monat 0,07 mg/dl. Die Nierenfunktion ist während der Behandlung mit Givosiran zu überwachen, soweit klinisch angezeigt.

Reaktionen an der Injektionsstelle

In placebokontrollierten und klinischen Open-Label-Studien wurde bei 36 % der Patienten über Reaktionen an der Injektionsstelle berichtet. Zu den Symptomen gehörten Erythem, Schmerzen, Juckreiz, Hautausschlag, Verfärbung oder Schwellung an der Injektionsstelle. Bei drei Patienten (2,7 %) kam es zu einer einzigen, vorübergehenden Recall-Reaktion in Form eines Erythems an einer früheren Injektionsstelle mit anschließender Verabreichung der Dosis.

Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen

Bei der Anwendung von Arzneimitteln, die Substrate von CYP1A2 oder CYP2D6 sind, ist während der Behandlung mit Givosiran Vorsicht geboten, da dieses Medikament deren therapeutische Wirkung verstärken, verlängern oder ihr Nebenwirkungsprofil verändern kann. Eine Dosisreduktion des CYP1A2- oder CYP2D6-Substrats entsprechend der genehmigten Produktkennzeichnung sollte in Betracht gezogen werden.

Unerwünschte Ereignisse

Die häufigsten unerwünschten Ereignisse, die bei Patienten auftraten, die Givosiran erhielten, waren Übelkeit (32 %), Reaktionen an der Injektionsstelle (36 %) und Müdigkeit (22,5 %). Die Ereignisse, die zum Abbruch der Behandlung führten, waren erhöhte Transaminasen (0,9 %) und anaphylaktische Reaktion (0,9 %).

Weitere Informationen über GIVLAARI finden Sie in den vollständigen Verschreibungsinformationen.

Über RNAi

RNAi (RNA-Interferenz) ist ein natürlicher, zellulärer Prozess zur Stummschaltung von Genen („Gene Silencing“), die derzeit einen der meistversprechenden und am schnellsten voranschreitenden Grenzbereiche in Biologie und Arzneimittelentwicklung darstellt. Ihre Entdeckung wurde als „ein bedeutender wissenschaftlicher Durchbruch, der etwa einmal pro Dekade vorkommt” begrüßt und 2006 mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin gewürdigt. Durch Nutzung des natürlichen biologischen Prozesses der RNAi in unseren Zellen ist eine bedeutende neue Klasse von Medikamenten entstanden, die als RNAi-Therapeutika bekannt sind. Kleine eingreifende RNA (small interfering RNA, siRNA), die Moleküle, die die RNAi vermitteln und Bestandteil der therapeutischen RNAi-Plattform von Alnylam sind, funktionieren auf einer den heutigen Medikamenten vorgelagerten Ebene durch wirksame Stummschaltung der Messenger-RNA (mRNA) – Vorläufer der Gene, die die krankheitsauslösenden Proteine kodieren – und verhindern auf diese Weise deren Bildung. Es handelt sich hier um einen bahnbrechenden Ansatz mit dem Potenzial, die Versorgung von Patienten mit genetischen und anderen Erkrankungen grundlegend zu verändern.

Über Alnylam Pharmaceuticals

Alnylam (Nasdaq: ALNY) ist führend in der Umsetzung der RNA-Interferenz (RNAi) zu einer völlig neuen Klasse von innovativen Medikamenten, die das Potenzial haben, das Leben von Menschen zu verbessern, die an seltenen genetischen, kardiometabolischen, infektiösen Erkrankungen der Leber sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) oder der Augen leiden. Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden, repräsentieren RNAi-Therapeutika einen starken, klinisch validierten Ansatz zur Behandlung einer breiten Palette an schwerwiegenden und stark beeinträchtigenden Erkrankungen. Alnylam, 2002 gegründet, verfolgt die Umsetzung der kühnen Vision, die von der Wissenschaft gebotenen Möglichkeiten Realität werden zu lassen, und verfügt über eine robuste RNAi-Therapeutika-Plattform. Zu den kommerziellen therapeutischen RNAi-Produkten von Alnylam gehören ONPATTRO® (Patisiran), das in den USA, der EU, Kanada, Japan, Brasilien und der Schweiz zugelassen ist, sowie GIVLAARI® (Givosiran), das in den USA und der EU zugelassen ist. Alnylam verfügt über eine umfangreiche Pipeline von Medikamenten, die sich in der Erprobung befinden, darunter fünf Produktkandidaten in der Spätphase der Entwicklung. Alnylam wird auch in Zukunft seine Strategie „Alnylam 2020” verfolgen, ein biopharmazeutisches Unternehmen mit vielen Produkten im Stadium der Vermarktung aufzubauen, das zudem über eine nachhaltige Pipeline mit RNAi-basierten Medikamenten verfügt, um die Bedürfnisse von Patienten mit begrenzten oder ungenügenden Behandlungsoptionen zu erfüllen. Alnylam hat seinen Hauptsitz in in Cambridge, US-Bundesstaat Massachusetts.

Über taiba

taiba ist ein führendes Marketing-, Verkaufs- und Vertriebsunternehmen in der MENA-Region, das innovative Behandlungsmethoden für Patienten mit seltenen Erkrankungen anbietet. taiba verfolgt das Ziel, den ungedeckten medizinischen Bedarf in seiner Region zu decken, indem es Gesundheitsorganisationen und Krankenhäusern qualitativ hochwertige Produkte und Serviceleistungen zur Verfügung stellt und die Behandlung von Patienten erleichtert. taiba konzentriert seine Aktivitäten auf die medizinischen Bedürfnisse von Patienten mit seltenen Krankheiten und die Erleichterung ihres Zugangs zu innovativen Medikamenten, entweder über spezielle Compassionate-Use-Programme oder Kommerzialisierung. In den letzten zehn Jahren hat sich taiba einen Ruf als in seinem Segment führendes regionales Unternehmen erworben und vertritt derzeit multinationale Unternehmen, die auf ihren Gebieten Pioniere sind, darunter Alexion, Aegerion, Biomarin, Chiesi, Dyax, Genzyme, Lucane, Veloxis und Vertex.

Zukunftsgerichtete Aussagen von Alnylam

Verschiedene Aussagen in dieser Pressemitteilung bezüglich der zukünftigen Erwartungen, Pläne und Aussichten von Alnylam, unter anderem die Erwartungen von Alnylam in Bezug auf die Kooperation mit taiba und die Fähigkeit, den ungedeckten medizinischen Bedarf von Patienten mit seltenen Krankheiten zu decken, insbesondere dort, wo diese Krankheiten eine höhere regionale Prävalenz haben, seine Ansichten in Bezug auf die Erfolgsbilanz von taiba bei Vermarktung und Vertrieb von Medikamenten für seltene Krankheiten und die Erwartungen hinsichtlich der weiteren Umsetzung der Strategie „Alnylam 2020“ für die Weiterentwicklung und Vermarktung von RNAi-Therapeutika sind zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne der Safe-Harbor-Bestimmungen des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Die tatsächlichen Ergebnisse und zukünftigen Pläne können sich von den in den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund verschiedener wichtiger Risiken, Unwägbarkeiten und anderer Faktoren wesentlich unterscheiden. Zu diesen gehören unter anderem die direkten oder indirekten Auswirkungen der globalen Pandemie COVID-19 oder einer zukünftigen Pandemie, wie z. B. Umfang und Dauer des Ausbruchs, staatliche Maßnahmen und restriktive Maßnahmen, die als Reaktion darauf ergriffen wurden, wesentliche Verzögerungen bei der Diagnose seltener Krankheiten, Beginn oder Fortsetzung der Behandlung von Krankheiten, die mit Alnylam-Produkten behandelt werden, oder bei der Patientenaufnahme in klinische Studien, potenzielle Unterbrechungen in der Versorgungskette und andere potenzielle Auswirkungen auf das Geschäft von Alnylam, die Wirksamkeit oder Pünktlichkeit der von Alnylam ergriffenen Maßnahmen zur Milderung der Auswirkungen der Pandemie sowie Alnylams Fähigkeit, Pläne zur Geschäftskontinuität umzusetzen, um Unterbrechungen zu beheben, die durch COVID-19 oder eine zukünftige Pandemie verursacht werden; die Fähigkeit von Alnylam, neue Arzneimittelkandidaten zu entdecken und zu entwickeln, die präklinischen und klinischen Ergebnisse für seine Produktkandidaten, die möglicherweise nicht repliziert werden oder sich bei anderen Menschen oder in weiteren Studien nicht wiederholen, oder die anderweitig keine weitere Entwicklung von Produktkandidaten für eine spezifische Indikation oder allgemein rechtfertigen; Handlungen oder Bescheide der Zulassungsbehörden, die sich auf das Design, die Initiierung, Terminierung, Fortsetzung und/oder den Fortschritt von klinischen Studien auswirken oder zur Notwendigkeit weiterer präklinischer und/oder klinischer Untersuchungen führen können; Verzögerungen, Unterbrechungen oder Fehler in der Herstellung und Lieferung seiner Produktkandidaten oder vermarkteten Produkte einschließlich Lumasiran; die Erteilung, die Aufrechterhaltung und der Schutz von Rechten an geistigem Eigentum; Fragen des geistigen Eigentums einschließlich möglicher Patentstreitigkeiten in Bezug auf seine Plattform, Produkte oder Produktkandidaten; die Erlangung der behördlichen Zulassung für seine Produktkandidaten, einschließlich Lumasiran, und die Aufrechterhaltung der behördlichen Zulassung sowie Preisgestaltung und Kostenübernahme für seine Produkte, einschließlich ONPATTRO und GIVLAARI; Fortschritte beim weiteren Aufbau einer kommerziellen Infrastruktur außerhalb der USA; Erfolg bei Markteinführung, Vermarktung und Vertrieb seiner zugelassenen Produkte einschließlich ONPATTRO und GIVLAARI weltweit und das Erreichen der Nettoprodukteinnahmen für ONPATTRO innerhalb der erwarteten Spanne im Jahr 2020; die Fähigkeit von Alnylam, die Indikation für ONPATTRO in Zukunft erfolgreich zu erweitern; Wettbewerbsdruck durch andere, die eine ähnliche Technologie wie Alnylam verwenden und andere, die Produkte für ähnliche Anwendungen entwickeln; die Fähigkeit von Alnylam, sein Wachstum und seine Betriebsausgaben durch die Umsetzung weiterer Disziplin im Betrieb zur Dämpfung der Ausgaben innerhalb der von Alnylam vorgegebenen Planung zu halten, und seine Fähigkeit, in Zukunft ein selbsttragendes Finanzprofil ohne die Notwendigkeit einer zukünftigen Eigenkapitalfinanzierung zu erreichen; die Fähigkeit von Alnylam, strategische Geschäftsallianzen und neue Geschäftsinitiativen aufzubauen und aufrechtzuerhalten, einschließlich des Abschlusses einer Vereinbarung über die Finanzierung bestimmter F&E-Aktivitäten für Vutrisiran und ALN-AGT durch Blackstone; die Abhängigkeit von Alnylam von Dritten, einschließlich Regeneron, bei Entwicklung, Herstellung und Vertrieb bestimmter Produkte, einschließlich Augen- und ZNS-Produkte, und Ironwood bei der Unterstützung der Aufklärung über und der Förderung von GIVLAARI und Vir für die Entwicklung von ALN-COV und anderen potenziellen RNAi-Therapeutika, die auf SARS-CoV-2 und Wirtsfaktoren für SARS-CoV-2 abzielen; der Ausgang von Rechtsstreitigkeiten; das Risiko staatlicher Untersuchungen und unerwarteter Ausgaben sowie die Risiken, die ausführlich in den „Risk Factors” dargelegt wurden, die zusammen mit dem letzten Alnylam-Jahresbericht auf dem Formular 10-K bei der Securities and Exchange Commission (SEC) und in anderen Dokumenten von Alnylam bei der SEC eingereicht wurden. Alle zukunftsgerichteten Aussagen spiegeln nur die am Tag der Veröffentlichung geltenden Einschätzungen von Alnylam wider und gelten nicht für einen späteren Zeitpunkt als das Datum der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung. Außerhalb des gesetzlich vorgegebenen Rahmens lehnt Alnylam ausdrücklich jegliche Verpflichtung zur Aktualisierung von zukunftsgerichteten Aussagen ab.

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