Kreuzschutz durch Enzephalitis-Impfstoff als Indikator für eine geringere COVID-Sterblichkeit in einigen Regionen

Neue Hypothese von Forschern des Krankenhauses Edogawa soll die Bekämpfung der Pandemie beschleunigen

TOKIO–(BUSINESS WIRE)–Eine signifikante Diskrepanz in der Mortalität zwischen selbst geographisch nahen Regionen könnte laut Dr. Shojiro Katoh, Präsident des Krankenhauses von Edogawa, durch einen durch den Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis (JEV) und/oder den Impfstoff gegen Zeckenenzephalitis (TEV) induzierten Kreuzschutz erklärt werden. Er und sein internationales Forscherteam vom Edogawa Evolutionary Lab of Science (EELS) haben ihre Stellungnahme in Archives of Academic Emergency Medicine veröffentlicht, einer von Fachkollegen geprüften Zeitschrift (peer reviewed) (http://journals.sbmu.ac.ir/aaem/index.php/AAEM/article/view/683).


Die COVID-19-Pandemie mit 2.478.634 Infizierten und 170.000 Todesopfern weltweit hat beispiellose Auswirkungen auf das tägliche Leben und die globale Wirtschaft. Die Todesfälle in Spanien (20.852) und Italien (24.114) sind höher als in China (4.632), dem Epizentrum des Ausbruchs, wo JEV und/oder TEV in den nationalen Impfkalender aufgenommen wurden, ebenso wie in Japan (186) und Österreich (463). In China liegt die Mortalität bei 2,3 % im Vergleich zu 7,3 % in Italien und 10,41 % in Spanien, wo JEV und/oder TEV nicht zur Routine gehören. JEV-Impfungen sind weit verbreitet, bzw. in den nationalen Impfprogrammen Japans, Laos, Malaysias, Nepals, Südkoreas, Thailands, Sri Lankas und Vietnams, wo die Sterblichkeitsrate relativ niedriger ist als in Ländern, in denen dies nicht der Fall ist. Ausgehend von den oben genannten Daten könnte der Kreuzschutz durch den/die Enzephalitis-Impfstoff(e) als Grund für die geringere Mortalität in Betracht gezogen werden. Dies muss durch notwendige Validierungsstudien nachgewiesen werden. Wenn sich ein solcher Kreuzschutz zumindest für eine bestimmte Gruppe, insbesondere für die gefährdete Bevölkerung wie ältere Menschen und Menschen mit komorbiden Erkrankungen, als hilfreich erweisen würde, könnte dies den Weg für effiziente Strategien zur Bekämpfung von COVID-19 ebnen.

„Da wir nicht sicher sind, wann ein Medikament oder ein Impfstoff zur Verfügung stehen wird, um die Menschheit aus den Fängen dieser Pandemie zu befreien, hoffen wir, dass unser bescheidener Beitrag durch diese Hypothese ähnliche oder besser durchdachte Ideen anregen kann“, sagte Dr. Katoh, dessen interdisziplinäres Team von Klinikern und Wissenschaftlern an Biomaterialien arbeitet, die auf der In-vitro-Replikation von Viren und Plattformen zur Entdeckung von Medikamenten basieren (https://www. ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26470963), an Nahrungsergänzungsmitteln zur Verbesserung der Immunität und des Wohlbefindens (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24409973/) und an einer auf autologen Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) basierender Immuntherapie bei Krebs (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28894585/). Ihr Biomaterial-Labor arbeitet gemeinsam mit JBM Inc. an Zellkulturen und Gewebetechnik in der regenerativen Medizin sowie an neuartigen Systemen zur Entwicklung von Medikamenten und Methoden zur Bekämpfung von sowohl Krebs als auch Viren.

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