Neue Studie untersucht die Auswirkungen von Masimo Patient SafetyNet™ auf Pflegeabläufe in der allgemeinen Abteilung

Forscher haben festgestellt, dass der Einsatz von Patient SafetyNet mit der SET®-Pulsoximetrie von Masimo und der Überwachung der akustischen Atemfrequenz (RRa®) die Auslastung bei Pflegeabläufen im Zusammenhang mit der postoperativen Bewertung der respiratorischen Funktion um mehr als 60 % reduzierte

NEUENBURG, Schweiz–(BUSINESS WIRE)–Masimo (NASDAQ: MASI) hat heute die Ergebnisse einer im Journal of PeriAnesthesia Nursing veröffentlichten Studie bekannt gegeben. Darin untersuchten Dres. Mashasi Ishikawa und Atsuhiro Sakamoto von der Nippon Medical School in Tokio die Nützlichkeit und den Effekt von Masimo Patient SafetyNet™ anhand einer Umfrage unter Pflegekräften vor und nach der Einführung dieses Systems.1 Die Forscher stellten fest, dass der Einsatz des Systems zur Fernüberwachung und Benachrichtigung des Klinikpersonals zu einem Rückgang der erforderlichen körperlichen Untersuchungen führte, wodurch die Arbeitslast für das Pflegepersonal ebenfalls abnahm. Sie empfahlen zur Sicherheit für die Patienten überdies eine kontinuierliche Überwachung von Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung nach einer Vollnarkose (was mit dem System umgesetzt werden kann).


Unter Erwähnung der Wichtigkeit häufiger postoperativer Bewertungen der respiratorischen Funktion – besonders bei Patienten, denen Opioide verabreicht werden – stellten die Forscher die Hypothese auf, dass der Einsatz von Patient SafetyNet mit Informationen von angeschlossenen bettseitigen Patientenüberwachungsgeräten praktisch in Echtzeit an zentralen Überwachungsstationen solche Bewertungen „ohne größere Komplikationen für die Patienten“ unterstützen könnte. Um die Auswirkungen der Übernahme einer solchen Lösung zu untersuchen, setzten sie an allen Krankenbetten in allgemeinen Abteilungen die Automatisierungslösung von Masimo für Krankenhäuser mit Patient SafetyNet™ und den Puls-CO-Oximetern® Masimo Radical-7® ein. Nach der Einrichtung wurden die Sauerstoffsättigung (SpO2) und die akustische Atemfrequenz (RRa®) der Patienten kontinuierlich bettseitig überwacht und die Daten an die zentralen Anzeigestationen von Patient SafetyNet übertragen. Benachrichtigungen zur Fernalarmierung wurden für die folgenden Situationen programmiert: SpO2: < 90 % während > 10 Sekunden; Bradypnoe: < 8 Atemzüge/Minute während > 2 Minuten; Tachypnoe: > 30 Atemzüge/Minute während > 2 Minuten. Wenn einer dieser physiologischen Grenzwerte überschritten wurde, führten die Pflegekräfte manuell eine Überprüfung der Atmung durch (in der Regel mit einem Stethoskop und einem Pulsoximeter).

Um den Effekt des Patient-SafetyNet-Systems mit kontinuierlicher Überwachung der akustischen Atemfrequenz zu bemessen, befragten die Forscher 75 Pflegekräfte drei Monate vor sowie einen Monat nach der Einführung des Systems zu verschiedenen Methoden und Problemen im Zusammenhang mit der postoperativen Überwachung der Atmungsfunktion vor/nach dem Einsatz des Systems, zur Nützlichkeit eines zentralen Überwachungssystems und zu den Auswirkungen von Patient SafetyNet auf ihre Arbeitsauslastung. Unter anderen Ergebnissen stieg der Prozentsatz von Pflegekräften, die ein zentrales Überwachungssystem nützlich fanden, von 78,7 % vor der Einführung auf 89,3 % nach der Einführung, während der Prozentsatz jener, die eine kontinuierliche Überwachung nützlich fanden, von 88,0 % auf 98,7 % stieg. 96 % der Pflegekräfte gaben an, dass sie innerhalb von einer Minute nach der Auslösung eines Alarms am Krankenbett waren. Zu den Problemen, die in den Umfragen berichtet wurden, gehörten Fehlalarme in Bezug auf Tachypnoe, die durch sich unterhaltende Patienten ausgelöst wurden, sowie die Tendenz, aufgrund der kontinuierlichen Überwachung eine frühzeitige Bewegung der Patienten zu vermeiden.

Außerdem erfassten die Forscher retrospektiv Daten aus den Krankenakten bezüglich der Anzahl postoperativer Kontrollen der Atmung, die bei jedem Patienten drei Monate vor und drei Monate nach der Einführung des Systems vorgenommen wurden. Dabei stellten sie fest, dass die durchschnittliche Häufigkeit klinischer Untersuchungen von 11,0 ± 2,3 auf 5,1 ± 1,3 zurückging, was einer Reduktion der Pflegeleistungen im Zusammenhang mit der postoperativen Bewertung der respiratorischen Funktion um 61,3 % entspricht.

Die Forscher zogen die folgende Schlussfolgerung: „Die Vorzüge des Patient-SafetyNet-Systems waren seine Nützlichkeit zur frühzeitigen Erkennung, wenn sich die respiratorischen Funktionen verschlechtern, sowie zur Beurteilung der Ursachen für diese Verschlechterung anhand von Zahlenwerten und Kurven. Daher eignet sich das Patient-SafetyNet-System für Fälle, die kontinuierliche Infusionen mit Beruhigungsmitteln oder Opioiden benötigen und einen schlechten Allgemeinzustand oder einen verminderten Bewusstseinsgrad aufweisen. Die kontinuierliche Überwachung von Atemfrequenz und SpO2 nach einer Vollnarkose wird zur Sicherheit für die Patienten empfohlen. Überdies kann durch das Patient-SafetyNet-System die Anzahl der Beurteilungen der respiratorischen Funktion von postoperativen Patienten in allgemeinen Abteilungen gesenkt werden, was zu einer geringeren Arbeitslast für Pflegekräfte führt.“

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Über Masimo

Masimo (NASDAQ: MASI) ist ein weltweit tätiges Medizintechnikunternehmen, das ein breites Angebot an branchenführenden Monitoring-Technologien entwickelt und produziert, u. a. für innovative Messungen, Sensoren, Patientenüberwachungsgeräte und Lösungen für Automatisierung und Konnektivität. Unsere Mission ist die Verbesserung von Ergebnissen, die Senkung von Pflegekosten und die Ermöglichung neuer Einsatzorte und Anwendungsbereiche für nichtinvasive Patientenüberwachung. Die Pulsoximetrie SET® Measure-through Motion and Low Perfusion™ von Masimo wurde 1995 erstmal vorgestellt, und in über 100 unabhängigen, objektiven Studien zeigte sich, dass sie andere Pulsoximetrietechnologien übertrifft.2 Masimo SET® unterstützt zudem Klinikärzte erwiesenermaßen bei der Reduzierung schwerer Frühgeborenen-Retinopathie bei Neugeborenen,3 bei der Verbesserung von Untersuchungen auf CCHD bei Neugeborenen4 und bei Verwendung für das kontinuierliche Monitoring mit Masimo Patient SafetyNet™ auf postoperativen Stationen bei der Reduzierung der Aktivierung von Notfallteams, der Transfers auf Intensivstationen sowie der Senkung von Kosten.5–8 Masimo SET® wird schätzungsweise bei mehr als 200 Millionen Patienten in führenden Kliniken und im sonstigen Pflegebereich weltweit genutzt9 und ist die primäre Pulsoximetrie in neun der zehn führenden Kliniken, die in der Best Hospitals Honor Roll 2020–2021 des U.S. News and World Report genannt sind.10 Masimo verfeinert SET® weiterhin und hat 2018 bekannt gegeben, dass sich die SpO2-Genauigkeit bei RD-SET®-Sensoren bei Bewegung deutlich verbessert hat. Kliniker können sich so noch sicherer sein, dass die SpO2-Werte, auf die sie sich verlassen, den physiologischen Zustand eines Patienten genau wiedergeben. Im Jahr 2005 stellte Masimo die Puls-CO-Oximetrietechnologie rainbow® vor. Damit wurde ein nichtinvasives, kontinuierliches Monitoring der Blutbestandteile ermöglicht, wofür bisher invasive Eingriffe nötig waren: Hämoglobinanteil (SpHb®), Sauerstoffgehalt (SpOC™), Carboxihämoglobin (SpCO®), Methämoglobin (SpMet®), Plethysmografie-Variabilitätsindex (Pleth Variability Index, PVi®), RPVi™ (rainbow® PVi) und Sauerstoff-Reserve-Index (ORi™). Im Jahr 2013 hat Masimo die Plattform Root® für Patientenüberwachung und Konnektivität vorgestellt. Sie wurde von Anfang an so entwickelt, dass sie so flexibel und erweiterbar wie möglich ist, damit weitere Monitoringtechnologien von Masimo und von weiteren Anbietern hinzugefügt werden können. Zu den wichtigen Ergänzungen durch Masimo zählen die Gehirnfunktionsüberwachung Next Generation SedLine®, die Regionaloximetrie O3® und ISA™-Kapnografie mit NomoLine®-Entnahmeleitungen. Zu der Masimo-Familie von Puls-CO-Oximetern® für kontinuierliches oder stichprobenweises Monitoring zählen Geräte, die für die Verwendung in verschiedensten klinischen und nicht klinischen Szenarien entwickelt wurden, wie z. B. kabellose, tragbare Technologien wie Radius-7® und Radius PPG™, portable Geräte wie das Rad-67®, Fingerspitzen-Pulsoximeter wie das MightySat® Rx sowie Geräte wie das Rad-97®, die für den Gebrauch im Krankenhaus oder zu Hause verfügbar sind. Die Automatisierungs- und Konnektivitätslösungen von Masimo für Krankenhäuser konzentrieren sich auf die „Hospital Automation™“-Plattform von Masimo und umfassen Iris® Gateway, iSirona™, Patient SafetyNet, Replica™, Halo ION™, UniView®, UniView :60™ und Masimo SafetyNet™. Weitere Informationen über Masimo und die Produkte des Unternehmens finden Sie unter www.masimo.com. Die zu Produkten von Masimo veröffentlichten klinischen Studien finden Sie unter www.masimo.com/evidence/featured-studies/feature/.

ORi und RPVi haben keine FDA-510(k)-Zulassung und sind in den USA nicht im Handel erhältlich. Die Nutzung des Markenzeichens Patient SafetyNet ist vom University HealthSystem Consortium lizenziert.

Quellenangaben

  1. Ishikawa, M., und Sakamoto, A. Patient SafetyNet for the Evaluation of Postoperative Respiratory Status by Nurses: A Presurvey and Postsurvey Study. J PeriAnesth Nursing. DOI: https://doi.org/10.1016/j.jopan.2020.03.005.
  2. Veröffentlichte klinische Studien zur Pulsoximetrie und zu den Vorteilen von Masimo SET® finden Sie auf unserer Website unter http://www.masimo.com. Vergleichende Studien beinhalten unabhängige und objektive Studien, die sich aus Kurzdarstellungen, die auf wissenschaftlichen Tagungen präsentiert wurden, und Artikeln in Fachzeitschriften zusammensetzen.
  3. Castillo, A., et al. Prevention of Retinopathy of Prematurity in Preterm Infants through Changes in Clinical Practice and SpO2 Technology. Acta Paediatr. Feb. 2011; 100 (2): 188–192.
  4. de-Wahl Granelli, A., et al. Impact of pulse oximetry screening on the detection of duct dependent congenital heart disease: a Swedish prospective screening study in 39,821 newborns. BMJ. 8. Jan. 2009; 338.
  5. Taenzer, A., et al. Impact of pulse oximetry surveillance on rescue events and intensive care unit transfers: a before-and-after concurrence study. Anesthesiology. 2010: 112 (2): 282–287.
  6. Taenzer, A., et al. Postoperative Monitoring – The Dartmouth Experience. Newsletter der Anesthesia Patient Safety Foundation. Frühling/Sommer 2012.
  7. McGrath, S., et al. Surveillance Monitoring Management for General Care Units: Strategy, Design, and Implementation. The Joint Commission Journal on Quality and Patient Safety. Juli 2016; 42 (7): 293–302.
  8. McGrath, S., et al. Inpatient Respiratory Arrest Associated With Sedative and Analgesic Medications: Impact of Continuous Monitoring on Patient Mortality and Severe Morbidity. J Patient Saf. 14. März 2020. DOI: 10.1097/PTS.0000000000000696.
  9. Schätzung: Masimo-Daten im Archiv.
  10. http://health.usnews.com/health-care/best-hospitals/articles/best-hospitals-honor-roll-and-overview.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne von Abschnitt 27A des Securities Act von 1933 und Abschnitt 21E des Securities Exchange Act von 1934 sowie im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Zu diesen zukunftsgerichteten Aussagen zählen unter anderem Aussagen zur potenziellen Effektivität von Masimo Patient SafetyNet™, Radical-7®, SET® und RRa®. Diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen zu zukünftigen, für uns relevanten Ereignissen und unterliegen Risiken und Ungewissheiten, über die Prognosen schwierig zu treffen sind und von denen viele außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Die tatsächlichen Ergebnisse könnten daher infolge diverser Risikofaktoren wesentlich und in ungünstiger Weise von unseren zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Dazu zählen unter anderem Risiken im Zusammenhang mit unseren Annahmen über die Wiederholbarkeit der Ergebnisse klinischer Studien, Risiken im Zusammenhang mit unserer Ansicht, dass die einzigartigen nichtinvasiven Messtechnologien von Masimo, einschließlich Patient SafetyNet, Radical-7, SET® und RRa, zu positiven klinischen Ergebnissen und zur Patientensicherheit beitragen, Risiken im Zusammenhang mit unserer Ansicht, dass die für die Medizin bahnbrechenden nicht invasiven Technologien von Masimo kostengünstige Lösungen und einzigartige Vorteile bieten, Risiken mit Bezug auf COVID-19, sowie weitere Faktoren, die im Abschnitt „Risikofaktoren“ (Risk Factors) der aktuellen Berichte, die von uns bei der Securities and Exchange Commission („SEC“) eingereicht werden, beschrieben sind. Diese erhalten Sie kostenlos auf der Website der SEC unter www.sec.gov. Obwohl wir glauben, dass die in unseren zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck kommenden Erwartungen angemessen sind, wissen wir nicht, ob sich unsere Erwartungen als richtig erweisen werden. Sämtliche in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen sind in ihrer Gesamtheit ausdrücklich durch die vorausgehenden Warnhinweise eingeschränkt. Sie werden aufgefordert, sich nicht ungebührlich auf diese zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen, die nur für den heutigen Zeitpunkt gelten. Wir übernehmen keinerlei Verpflichtung, diese Aussagen oder die in unseren aktuellsten Berichten an die SEC enthaltenen „Risikofaktoren“ zu aktualisieren, zu revidieren oder genauer darzulegen, ob aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder sonstiger Gründe, es sei denn, dies ist nach geltenden Wertpapiergesetzen erforderlich.

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