PierianDx arbeitet mit der belgischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (Belgian Society of Medical Oncology, BSMO) zusammen in ganz Belgien an der Untersuchung des Potentials von umfassendem Genomic Profiling bei Krebs im fortgeschrittenen …

In der BALLETT-Studie sollen die Auswirkungen von umfassendem Genomic Profiling auf den Zugang zu personalisierten Medikamenten und deren Einnahme sowie auf klinische Ergebnisse für die Patienten gemessen werden

ST. LOUIS–(BUSINESS WIRE)– 

PierianDx arbeitet mit der belgischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (Belgian Society of Medical Oncology, BSMO) zusammen in ganz Belgien an der Untersuchung des Potentials von umfassendem Genomic Profiling bei Krebs im fortgeschrittenen Stadium unter realen Bedingungen

 

PierianDx, der weltweite Marktführer bei Fachwissen zur klinischen Genomik, hat heute eine Partnerschaft mit der belgischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (Belgian Society of Medical Oncology, BSMO) zum Studium der Auswirkungen von umfassendem Genomic Profiling (comprehensive genomic profiling, CGP) auf klinische Ergebnisse bei Patienten mit Krebs im fortgeschrittenen Stadium angekündigt. Im Rahmen der Studie wird an neun Standorten in ganz Belgien Clinical Genomics Workspace™ (CGW), die Lösung von PierianDx für Interpretation und Berichterstattung, genutzt werden, um zur Ermittlung der besten therapeutischen Optionen für Behandlungen beizutragen.

Aktuelle Ansätze bei Tests in der Präzisionsmedizin bringen es häufig mit sich, dass große internationale Unternehmen mit den Tests beauftragt werden oder dass diese von unabhängigen regionalen Labors durchgeführt werden. Keine dieser Optionen führt zu standardisierten Systemen für die klinische Versorgung oder verbessertem gemeinsamem Wissen. Als Reaktion auf diese Herausforderungen hat die BSMO die BALLETT-Studie (Belgian Approach for Local Laboratory Extensive Tumor Testing, belgischer Ansatz zu umfassenden Tumortests in lokalen Labors) begründet, um die Auswirkungen von CGP zu untersuchen.

Bei CGP werden mittels Sequencing der nächsten Generation (next-generation sequencing, NGS) Hunderte von Genen und Biomarkern in Gewebeproben aus Biopsien oder Blut analysiert, um diejenigen zu finden, die klinisch relevant für das Krebswachstum sind. Illumina wird für diese Studie sein CGP-Panel für Gewebeproben TruSight™ Oncology 500 (TSO500) sowie die Sequencing-Plattformen NovaSeq™ 6000 und NextSeq™ zur Verfügung stellen. Die klinische Interpretation der Sequencing-Daten werden mit der Lösung PierianDx Clinical Genomics Workspace™ (CGW) durchgeführt werden.

CGW bietet eine optimierte, standardisierte Analyseplattform, auf der Medikamentenzulassungen und -richtlinien der EU auf komplexe genetische Varianten abgestimmt werden, die in der Tumor-DNA und -RNA von Patienten gefunden werden. Alles findet innerhalb einer DSGVO-konformen Umgebung statt. Über die Plattform können die neun teilnehmenden belgischen Labors gemeinsam die Pathogenität von Varianten und die klinischen Auswirkungen für ihre jeweiligen lokalen Proben prüfen und dabei vom Wissen anderer CGW-Nutzer in klinischen Labors auf der ganzen Welt profitieren. Gleichzeitig werden die neun belgischen Labors diese standardisierten Tests und Analysen in der Nähe der Wohnung des Patienten durchführen, wo ihr Krebs behandelt wird. So kann der Beginn der Behandlung beschleunigt werden. Da bei dieser Studie auch die Ergebnisse der Patienten während und nach der Behandlung kontrolliert werden, kann man daraus echte Indikationen dieser langfristigeren klinischen Vorteile ableiten.

Dr. Brigitte Maes vom Jessa Hospital in Belgien, Koordinatorin der BALLETT-Studie, sagte: „Im Rahmen des umfassenden Ansatzes Belgiens beim Fortschritt der Präzisionsmedizin wird die Studie wertvolle Einblicke in die Qualität von CGP im Vergleich zu derzeit erstattungsfähigen Sequencing-Ansätzen liefern. Außer genetischen Mutationen, die die Bildung von Krebs fördern, wird CGP z. B. auch anhand des TMB-Biomarkers Krebsarten erkennen. So können Patienten zu Immuntherapiebehandlungen hin geleitet werden. Das bedeutet, dass die Studie Zugang zu weiteren Behandlungen ermöglichen wird, die man bei eher herkömmlichen Diagnosetests nicht in Betracht gezogen hätte.“

Dr. Rakesh Nagarajan, Gründer von PierianDx, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass wir an dieser bahnbrechenden Studie teilnehmen können. Die CGW-Plattform wird von über 25 Ländern zum Austausch von Wissen und zur Ermöglichung besserer Behandlungen und Ergebnisse für die Patienten genutzt. Die an dieser Studie beteiligten Kliniker werden jetzt von diesem kollektiven Wissen profitieren und dabei für Europa spezifische Datenquellen integrieren, die von PierianDx kuratiert und verwaltet werden.“ Er sagt weiter: „Nicht nur werden mit dieser Studie die Auswirkungen von CGP gemessen. Sie wird auch eine Ausrichtung, einen Rahmen und ein Modell für andere klinische Labors weltweit liefern, die ähnliche Initiativen umsetzen möchten.“

Über PierianDx

Das 2014 von der Washington University in St. Louis aus gegründete Unternehmen PierianDx konzentriert sich darauf, die Krebsdiagnostik voranzubringen und gezielte Therapien für Gesundheitssysteme, Labors und Patienten weltweit zugänglicher zu machen. Seine branchenführenden Technologien für die klinische Genomik, das CAP- und CLIA-akkreditierte Labor, die IVD-kompatible Wissensdatenbank und Berichtslösung sowie seine Fachkompetenz bieten den am besten integrierten, vertrauenswürdigsten und kooperativsten Ansatz im gesamten Spektrum der klinischen Versorgung. Von der genomischen Sequenzierung und biomedizinischen Informatik im Labor bis hin zur Berichterstattung und Entscheidungshilfe am Patientenbett treibt PierianDx die Einführung der Genomik in die klinische Versorgung voran und beschleunigt den Kampf gegen somatischen Krebs und erbliche Keimbahnerkrankungen. Für weitere Informationen besuchen Sie www.pieriandx.com.

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