Seattle Genetics und Takeda geben zusätzliche Analysen der klinischen Phase-III-Studien ECHELON-1 und ECHELON-2 für ADCETRIS® (Brentuximab Vedotin) auf der ASH-Jahrestagung 2019 bekannt

– Vierjahresdaten zeigen weiterhin ein überlegenes progressionsfreies Überleben von ADCETRIS in Kombination mit AVD im Vergleich zu ABVD bei der Erstlinien-Therapie des fortgeschrittenen Hodgkin-Lymphoms mit einer Reduktion des Progressions- oder Todesrisikos um 31 Prozent. –

– Zusätzliche Analyse aus der klinischen Phase-III-Studie ECHELON-2 zur Prüfung der Kombinationstherapie von ADCETRIS plus CHP wird ebenfalls auf der ASH-Jahrestagung vorgestellt. –

BOTHELL, Washington(USA) und CAMBRIDGE, Massachusetts (USA) und OSAKA, Japan–(BUSINESS WIRE)–Seattle Genetics, Inc. und Takeda Pharmaceutical Company Limited (TSE:4502/NYSE:TAK) gaben heute zusätzliche Analysen der Ergebnisse der klinischen Phase-III-Studien ECHELON-1 und ECHELON-2 zur Erstlinien-Therapie mit ADCETRIS® (Brentuximab Vedotin)bekannt. Diese Ergebnisse wurden auf der 61.Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) vorgestellt, die vom 7. bis 10. Dezember 2019 in Orlando, Florida, stattfand. ADCETRIS ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (AWW), das auf CD30 abzielt, einen definierenden Marker des klassischen Hodgkin-Lymphoms, der auf der Oberfläche verschiedener Arten von peripheren T-Zell-Lymphomen (peripheral T-cell lymphomas, PTCL) exprimiert wird.

Die ECHELON-1-Analyse zeigte den aktuellen Erkenntnisstand im vierten Jahr der klinischen Phase-III-Studie in einer Posterpräsentation. ECHELON-1 evaluiert ADCETRIS in Kombination mit AVD (Adriamycin[doxorubicin], Vinblastin und Dacarbazin) im Vergleich zu ABVD (Adriamycin[doxorubicin], Bleomycin, Vinblastin und Dacarbazin) bei der Erstlinien-Therapie bei Patienten mit klassischem Hodgkin-Lymphom der Stadien III oder IV.

Die Daten der klinischen Phase-III-Studie ECHELON-2 wurden im Rahmen eines Vortrags auf der ASH vorgestellt und konzentrierten sich auf die Ergebnisse der Teilgruppe von Patienten, bei denen eine konsolidierende Stammzelltransplantation durchgeführt wurde. ECHELON-2 prüfte ADCETRIS in Kombination mit CHP (Cyclophosphamid, Doxorubicin, Prednison) im Vergleich zu CHOP (Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin, Prednison) bei PTCL mit CD30-Expression.

„Seit Jahrzehnten ist die Kombinationschemotherapie, ABVD genannt, der Standard für die Erstlinien-Therapie des Hodgkin-Lymphoms. Leider sprechen etwa 30 Prozent der Patienten mit fortgeschrittenem Hodgkin-Lymphom nicht auf die Behandlung mit dieser Therapie an oder erleiden einen Rückfall“, so Dr. Roger Dansey, Chief Medical Officer bei Seattle Genetics. „Das Vier-Jahres-Update aus der ECHELON-1-Studie unterstützt weiterhin den stabilen und dauerhaften Nutzen von ADCETRIS plus AVD bei der Erstlinien-Therapie, auch in den Stadien III und IV, im Vergleich zu ABVD in allen Untergruppen, unabhängig vom PET2-Status. Diese Daten bestätigen ADCETRIS plus AVD als Behandlungsoption, die allen neu diagnostizierten Patienten mit fortgeschrittenem Hodgkin-Lymphom angeboten werden sollte.“

„Aktualisierte Daten aus der ECHELON-1-Studie und weitere Erkenntnisse aus ECHELON-2 bauen auf unseren wachsenden Erkenntnissen des Potenzials auf, das ADCETRIS Patienten mit CD30-positiven Lymphomen bietet“, so Phil Rowlands, Ph.D., Head, Oncology Therapeutic Area Unit, Takeda. „Wir sind besonders ermutigt von den vielversprechenden Ergebnissen der vierjährigen Nachbeobachtung im Rahmen von ECHELON-1, die auf der ASH vorgestellt wurden, da etwa jeder dritte Patient mit fortgeschrittenem Hodgkin-Lymphom nach einer Standard-Erstlinientherapie keine langfristige Remission erzielt.“

Brentuximab Vedotin mit Chemotherapie für das Stadium 3/4 des klassischen Hodgkin-Lymphoms (cHL): 4-Jahres-Update der ECHELON-1-Studie (Abstract #4026, Posterpräsentation am Montag, dem 9. Dezember 2019)

Wie bereits berichtet, erreichte die ECHELON-1-Studie ihren primären Endpunkt mit der Kombination von ADCETRIS und AVD, was zu einer statistisch signifikanten Verbesserung des modifizierten progressionsfreien Überlebens (progression-free survival, PFS) im Vergleich zum Kontrollarm mit ABVD führte, wie von der unabhängigen Prüfstelle bestätigt (IRF; Hazard Ratio (HR): 0,77; p=0,035). Eine vierjährige explorative Post-hoc-Analyse wurde durchgeführt, um die PFS-Ergebnisse pro Prüfarztbeurteilung in der Intention-to-Treat-Population von 1.334 Patienten zu untersuchen, einschließlich der Ergebnisse nach PET2-Status, Alter, Stadium und prognostischen Risikofaktoren. Die Ergebnisse beinhalten:

  • Die vierjährige PFS-Rate für Patienten im ADCETRIS plus AVD-Arm betrug 81,7 Prozent gegenüber 75,1 Prozent im ABVD-Arm – eine Differenz von 6,6 Prozent (HR: 0,69 [95% CI: 0,542, 0,881]). Dies bedeutet eine 31-prozentige Reduzierung des Risikos von Progression oder Tod. Die mittlere Follow-up-Zeit betrug 48,4 Monate.
  • Ein PFS-Vorteil von ADCETRIS plus AVD nach vier Jahren wurde für alle Patienten unabhängig vom PET2-Status beobachtet, auch für Patienten unter 60 Jahren.

    • Das PET2-negative Ergebnis betrug 86,2 Prozent im ADCETRIS plus AVD-Arm im Vergleich zu 81,0 Prozent im ABVD-Arm (HR: 0,69) – eine Differenz von 5,2 Prozent.
    • Das PET2-positive Ergebnis betrug 62,1 Prozent im ADCETRIS plus AVD-Arm gegenüber 47,7 Prozent im ABVD-Arm (HR: 0,65) – eine Differenz von 14,4 Prozent.
  • Eine kontinuierliche Verbesserung der PFS wurde bei den mit ADCETRIS plus AVD behandelten Patienten im Vergleich zu ABVD in den meisten vorab festgelegten Untergruppen beobachtet, einschließlich Krankheitsstadium, Alter und prognostischem Score.

    • Insbesondere wurden Verbesserungen im Vergleich zu ABVD bei Patienten mit Stadium III (HR: 0,595; [95% CI: 0,386, 0,917]) und Stadium IV (HR: 0,745; [95% CI: 0,555, 1,001]) beobachtet.
  • Wie bereits für die Primäranalyse berichtet, wurden im ADCETRIS plus AVD-Arm bei 67 Prozent der Patienten periphere Neuropathieereignisse beobachtet, verglichen mit 43 Prozent im ABVD-Arm. Das Vier-Jahres-Update zeigt, dass bei Patienten mit peripherer Neuropathie 83 Prozent im ADCETRIS plus AVD-Arm und 84 Prozent im ABVD-Arm bei der der letzten Nachuntersuchung ein vollständiges Verschwinden oder eine Verbesserung berichteten.

Mehr als 45 Länder und Regionen haben ADCETRIS in Kombination mit AVD für die Behandlung von Patienten mit bisher unbehandeltem Hodgkin-Lymphom in den Stadien III oder IV zugelassen. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA erteilte die Zulassung für ADCETRIS in Kombination mit AVD zur Behandlung erwachsener Patienten mit bisher unbehandeltem klassischen Hodgkin-Lymphom in den Stadien III oder IV im März 2018 basierend auf den Ergebnissen der klinischen Phase-III-Studie ECHELON-1, in der der primäre Endpunkt die modifizierte PFS-Rate war. Im Februar 2019 ließ die Europäische Kommission (EK) ADCETRIS in Kombination mit AVD für die Behandlung erwachsener Patienten mit bisher unbehandeltem CD30-positivem Hodgkin Lymphom im Stadium IV zu.

Eine explorative Analyse von Brentuximab Vedotin plus CHP (A+CHP) in der Erstlinientherapie von Patienten mit CD30-positivem peripheren T-Zell-Lymphomen (ECHELON-2): Auswirkungen der konsolidierenden Stammzelltransplantation (Abstract 464, Vortrag am Sonntag, dem 8. Dezember 2019)

Wie bereits berichtet, erreichte die ECHELON-2-Studie ihren primären Endpunkt mit der Kombination von ADCETRIS plus CHP, was zu einer statistisch signifikanten Verbesserung der PFS gegenüber dem CHOP-Kontrollarm gemäß verblindeter unabhängiger zentraler Überprüfung führte (HR: 0,71; p=0,0110). Darüber hinaus war der Gesamtüberlebensvorteil in der ADCETRIS plus CHP-Gruppe im Vergleich zu CHOP statistisch signifikant (HR: 0,66; p=0,0244). Eine explorative Post-hoc-Analyse evaluierte die Auswirkungen der konsolidierenden Stammzelltransplantation in der ECHELON-2-Studie für Patienten, die eine vollständige Remission (complete remission) mit ADCETRIS plus CHP erreichten. Im ADCETRIS plus CHP-Arm waren es 38 Patienten mit CR, die eine Stammzelltransplantation erhielten, und 76 Patienten mit CR, die diese nicht erhielten. Die wichtigsten Ergebnissen dieser Analyse:

  • Die PFS-Schätzung favorisierte die Verwendung von Stammzelltransplantaten (HR: 0,38;[95% CI: 0,18, 0,82]). Nach einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 35,9 Monaten betrug die Drei-Jahres-PFS-Rate für die 38 Patienten, die eine Stammzelltransplantation erhielten, 76,1 Prozent. Nach einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 41,6 Monaten lag die Drei-Jahres-PFS-Rate für die 76 Patienten, die keine Stammzelltransplantation erhielten, bei 53,3 Prozent.
  • Wie bereits berichtet, war das Sicherheitsprofil von ADCETRIS plus CHP in der ECHELON-2-Studie mit CHOP vergleichbar und stimmte mit dem etablierten Sicherheitsprofil von ADCETRIS in Kombination mit Chemotherapie überein.

Über das klassische Hodgkin-Lymphom

Lymphom ist ein Oberbegriff für eine Gruppe von Krebsarten, die ihren Ursprung im Lymphsystem haben. Es gibt zwei Hauptkategorien von Lymphomen: Hodgkin-Lymphom und Non-Hodgkin-Lymphom. Das klassische Hodgkin-Lymphom unterscheidet sich von anderen Lymphomarten durch das Vorhandensein eines charakteristischen Zelltyps, der sogenannten Reed-Sternberg-Zelle. Die Reed-Sternberg Zelle exprimiert CD30.

Nach Angaben der American Cancer Society werden 2019 in den USA etwa 8.110 Fälle von Hodgkin-Lymphom diagnostiziert und 1.000 sterben an der Krankheit. Etwa die Hälfte aller neu diagnostizierten Patienten mit Hodgkin-Lymphom hat eine Erkrankung im Stadium III oder IV. Nach Angaben der Lymphoma Coalition werden jedes Jahr weltweit über 62.000 Menschen mit Hodgkin-Lymphom diagnostiziert und etwa 25.000 Menschen sterben jedes Jahr an dieser Krebsart.

Über T-Zell-Lymphome

Es gibt über 60 Unterarten der Non-Hodgkin-Lymphome, die grob in zwei Hauptgruppen unterteilt werden: B-Zell-Lymphome, die sich aus abnormalen B-Lymphozyten entwickeln, und T-Zell-Lymphome, die aus abnormalen T-Lymphozyten entstehen. T-Zell-Lymphome treten in verschiedensten Formen auf, von denen einige extrem selten sind. T-Zell-Lymphome können aggressiv (schnell wachsend) oder indolent (langsam wachsend) sein. Periphere T-Zell-Lymphome (PTCL) machen etwa 10 Prozent der Fälle von Non-Hodgkin-Lymphomen in den USA und in Europa aus; in Teilen von Asien kann der Anteil der an PTCL Erkrankten bis zu 24 Prozent betragen.

Über ADCETRIS

ADCETRIS wird in mehr als 70 klinischen Studien auf breiter Basis zur Behandlung CD30-exprimierender Lymphome geprüft, darunter in drei abgeschlossenen Phase-III-Studien: die ECHELON-2-Studie zur Erstlinientherapie bei peripheren T-Zell-Lymphomen, die ECHELON-1-Studie zur Behandlung bisher unbehandelter Hodgkin-Lymphome und die ALCANZA-Studie zum kutanen T-Zell-Lymphom.

ADCETRIS ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (AWK)aus einem monoklonalen Anti-CD30-Antikörper, der mithilfe geschützter Technologien von Seattle Genetics mit einem durch Protease spaltbaren Linker an Monomethylauristatin E (MMAE), einen Mikrotubuli-zerstörenden Wirkstoff, gebunden wird. Das ADC nutzt ein Linker-System, das im Blutkreislauf stabil bleibt, aber nach dem Einschluss in CD30 exprimierende Tumorzellen MMAE freisetzt.

ADCETRIS zur intravenösen Injektion hat von der US-amerikanischen Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA die Zulassung für sechs Indikationen bei erwachsenen Patienten erhalten: (1) zuvor unbehandeltes systemisches, anaplastisches Großzelllymphom (sALCL) oder andere CD30-exprimierende periphere T-Zelllymphome (PTCL), einschließlich angioimmunoblastischer T-Zelllymphome und nicht näher bezeichneter PTCL, in Kombination mit Cyclophosphamid, Doxorubicin und Prednison, (2) zuvor unbehandeltes klassisches Hodgkin-Lymphom (cHL) in Stadium III oder IV in Kombination mit Doxorubicin, Vinblastin und Dacarbazin, (3) cHL mit hohem Rezidiv- oder Progressionsrisiko zur Konsolidierung nach einer autologen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (auto-HSZT), (4) cHL nach dem Versagen der auto-HSZT oder nach dem Versagen von mindestens zwei vorherigen Polychemotherapien bei Patienten, bei denen keine auto-HSZT in Betracht kommt, (5) sALCL nach dem Versagen von mindestens einer vorherigen Polychemotherapie und (6) primäres kutanes anaplastisch-großzelliges Lymphom (pcALCL) oder CD30-exprimierende Mycosis fungoides (MF), die vorher mit einer systemischen Therapie behandelt wurden.

Health Canada erteilte ADCETRIS 2013 eine bedingte Zulassung für Patienten mit (1) HL nach Versagen der autologen Stammzelltransplantation (ASCT) oder nach Versagen von mindestens zwei Polychemotherapien bei Patienten, die keine ASCT-Kandidaten sind, und (2) sALCL nach Versagen von mindestens einer Polychemotherapie. Die nicht bedingte Zulassung wurde erteilt für (3) die Konsolidierungstherapie nach der ASCT bei Patienten mit HL mit erhöhtem Rezidiv- oder Progressionsrisiko (2017), (4) erwachsene Patienten mit pcALCL oder CD30-exprimierendem MF, die eine vorherige systemische Therapie erhalten haben (2018), (5) bei bisher unbehandelten Patienten mit HL Stadium IV in Kombination mit Doxorubicin, Vinblastin und Dacarbazin (2019) und (6) für bisher unbehandelte erwachsene Patienten mit sALCL, peripherem T-Zell-Lymphom ohne weitere Spezifizierung (PTCL-NOS) oder angioimmunoblastischem T-Zell-Lymphom (AITL), dessen Tumore CD30 exprimieren, in Kombination mit Cyclophosphamid, Doxorubicin, Prednison im Jahr 2019.

Im Oktober 2012 erhielt ACETRIS von der Europäischen Kommission eine bedingte Marktzulassung, die für folgende Indikationen in Europa gilt: (1) zur Behandlung erwachsener Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem CD30-positivem Hodgkin-Lymphom nach einer autologen Stammzelltransplantation (ASZT) oder nach mindestens zwei vorhergehenden Therapien, wenn ASZT oder Polychemotherapie keine Behandlungsoptionen sind, (2) zur Behandlung erwachsener Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem sALCL, (3) zur Behandlung erwachsener Patienten mit CD30-positiven Hodgkin-Lymphom mit erhöhtem Rezidiv- oder Progressionsrisiko nach ASZT, (4) zur Behandlung erwachsener Patienten mit CD30-positivem kutanem T-Zell-Lymphom (CTCL) nach mindestens einer systemischen Vorbehandlung und (5) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit zuvor unbehandeltem CD30-positivem Hodgkin-Lymphom im Stadium IV in Kombination mit AVD (Adriamycin®, Vinblastin und Dacarbazin).

ADCETRIS hat von den Regulierungsbehörden in mehr als 73 Ländern eine Marktzulassung für das rezidivierte oder refraktäre Hodgkin-Lymphom und sALCL erhalten. Bitte beachten Sie die nachstehenden wichtigen Sicherheitsinformationen einschließlich der gerahmten Warnhinweise („Boxed Warning“).

Seattle Genetics und Takeda entwickeln ADCETRIS gemeinsam. Gemäß den Bedingungen der Kooperationsvereinbarung hält Seattle Genetics die Vermarktungsrechte an ADCETRIS in den USA und Kanada und Takeda für den Rest der Welt. Seattle Genetics und Takeda tragen die Finanzierungskosten der gemeinsamen Entwicklung von ADCETRIS zu gleichen Teilen, einzig in Japan ist Takeda für die Entwicklungskosten allein zuständig.

Über Seattle Genetics

Seattle Genetics, Inc. ist ein aufstrebendes, weltweit tätiges Biotechnologie-Unternehmen mit mehreren Produkten, das richtungweisende Krebstherapien entwickelt und vermarktet, um spürbare Unterschiede im Leben der Betroffenen zu bewirken. ADCETRIS® (Brentuximab Vedotin) basiert auf der branchenführenden Antikörper-Wirkstoff-Konjugat-Technologie (Antibody-Drug Conjugate, ADC) des Unternehmens und ist jetzt für die Behandlung mehrerer CD30-exprimierender Lymphome zugelassen. Neben ADCETRIS hat das Unternehmen eine Pipeline an Produkten in späten klinischen Entwicklungsphasen, darunter Enfortumab Vedotin zur Behandlung von metastasiertem Urothelcellcarcinom, das derzeit von der FDA zur Zulassung geprüft wird, und Tisotumab Vedotin zur Behandlung von metastasiertem Zervixkarzinom basieren, das sich derzeit in klinischen Studien befindet; beide Produkte verwenden die geschützte ADC-Technologie von Seattle Genetics. Darüber hinaus befindet sich Tucatinib, ein niedermolekularer Tyrosinkinase-Hemmer, in der Spätphase der Entwicklung für die Therapie von HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs und in der klinischen Entwicklung für metastasierenden Darmkrebs. Außerdem nutzen wir unser Know-how im Hinblick auf aktivierte Antikörper, um ein Portfolio eigener Immuno-onkologischer Wirkstoffe in klinischen Studien zu Blutkrebs und soliden Tumoren zu entwickeln. Seattle Genetics hat seinen Sitz in Bothell, Washington (USA), und betreibt eine europäische Niederlassung in der Schweiz. Weitere Informationen über unsere robuste Pipeline finden Sie unter www.seattlegenetics.com; folgen Sie uns auch auf Twitter unter @SeattleGenetics.

Über die Takeda Pharmaceutical Company

Takeda Pharmaceutical Company Limited (TSE: 4502/NYSE:TAK) ist ein weltweit tätiges, wertebasiertes, forschungs- und entwicklungsorientiertes führendes Pharmaunternehmen, das die Gesundheit sowie die Zukunft von Patienten verbessern möchte, indem es wissenschaftliche Erkenntnisse in hochinnovative Medikamente umsetzt. Takeda konzentriert seine Forschungsbemühungen auf vier Therapiebereiche: Onkologie, seltene Krankheiten, Neurowissenschaften und Gastroenterologie. Darüber hinaus investieren wir gezielt in Forschung und Entwicklung im Bereich Plasma-basierte Therapien und Impfstoffe. Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung hochinnovativer Medikamente, die dazu beitragen, das Leben der Menschen zu verbessern, indem wir die Grenzen neuer Behandlungsmöglichkeiten erweitern und unsere verbesserte kollaborative F&E-Engine und unswere Fähigkeiten nutzen, um eine robuste, modalitätenübergreifende Pipeline aufzubauen. Unsere Mitarbeiter engagieren sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und für die Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Gesundheitswesen in rund 80 Ländern.

Weitere Informationen fnden Sie auf https://www.takeda.com

Wichtige Sicherheitsinformationen zu ADCETRIS (Brentuximab Vedotin) in den USA

BOXED WARNING

PROGRESSIVE MULTIFOLKALE LEUKENZEPHALOPATHIE (PML): Bei Patienten, denen ADCETRIS verabreicht wird, kann eine Infektion mit dem JC-Virus auftreten, die zu PML und in der Folge zum Tod führt.

Gegenanzeige

Gleichzeitige Anwendung von ADCETRIS und Bleomycin ist aufgrund von pulmonaler Toxizität kontraindiziert (z. B. interstitielle Infiltration und/oder Entzündung).

Warn- und Sicherheitshinweise

  • Periphere Neuropathie (PN): ADCETRIS verursacht PN, die überwiegend sensorischer Art ist. Es wurden auch Fälle von motorischer PN gemeldet. ADCETRIS-induzierte PN ist kumulativ. Überwachen Sie auf Symptome wie Hypoästhesie, Hypertonie, Parästhesie, Unbehagen, Brennen, neuropathische Schmerzen oder Schwäche. Leiten Sie entsprechende Dosisänderungen ein.
  • Anaphylaxie und Infusionsreaktionen: In Verbindung mit ADCETRIS sind infusionsbezogene Reaktionen (IRR) einschließlich Anaphylaxie aufgetreten. Überwachen Sie Patienten während der Infusion. Wenn eine IRR auftritt, unterbrechen Sie die Infusion und leiten Sie entsprechende medizinische Massnahmen ein. Bei einer Anaphylaxie ist die Infusion sofort und dauerhaft einzustellen und eine entsprechende medizinische Therapie durchzuführen. Bei Patienten mit einer vorherigen IRR ist vor weiteren Infusionen eine Prämedikation vorzusehen. Die Prämedikation kann Acetaminophen, ein Antihistaminikum und ein Kortikosteroid beinhalten.
  • Hämatologische Toxizität: Im Zusammenhang mit ADCETRIS wurden tödliche und schwere Fälle von fieberhafter Neutropenie gemeldet. Längere (≥1 Woche) schwere Neutropenie und Thrombozytopenie oder Anämie dritten oder vierten Grades können in Verbindung mit ADCETRIS auftreten. Verabreichen von G-CSF-Primärprophylaxe ab Zyklus 1 bei Patienten, die ADCETRIS in Kombination mit einer Chemotherapie für zuvor unbehandeltes cHL im Stadium III/IV oder zuvor unbehandeltes PTCL erhalten. Überwachen Sie das großes Blutbild vor jeder ADCETRIS-Dosis. Überwachen Sie Patienten mit Neutropenie Grad 3 oder 4 häufiger. Überwachen Sie Patienten auf Fieber. Wenn sich eine Neutropenie Grad 3 oder 4 entwickelt, sollten Sie Dosisverzögerungen, Reduzierungen, Unterbrechungen oder eine G-CSF-Prophylaxe bei nachfolgenden Gaben in Betracht ziehen.
  • Schwere Infektionen und opportunistische Infektionen: Infektionen wie Lungenentzündung, Bakteriämie und Sepsis oder septischer Schock (einschließlich mit tödlichen Folgen) wurden bei mit ADCETRIS behandelten Patienten gemeldet. Überwachen Sie Patienten während der Behandlung sorgfältig im Hinblick auf Bakterien-, Pilz- oder Virusinfektionen.
  • Tumorlyse-Syndrom: Überwachen Sie Patienten mit schnell proliferierendem Tumor und hoher Tumorlastung engmaschig.
  • Erhöhte Toxizität bei schwerer Niereninsuffizienz: Die Häufigkeit von Nebenwirkungen ≥ Grad 3 und Todesfällen war bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz höher als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion. Vermeiden Sie die Anwendung bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz.
  • Erhöhte Toxizität bei mittlerer oder schwerer Leberschädigung: Die Häufigkeit von Nebenwirkungen ≥ Grad 3 und Todesfällen war bei Patienten mit mittlerer oder schwerer Leberinsuffizienz höher als bei Patienten mit normaler Leberfunktion. Vermeiden Sie die Anwendung bei Patienten mit mittlerer oder schwerer Leberinsuffizienz.
  • Hepatotoxizität: Bei mit ADCETRIS behandelten Patienten sind tödliche und schwere Fälle aufgetreten. Die Fälle entsprachen einer hepatozellulären Verletzung, einschließlich Erhöhungen von Transaminasen und/oder Bilirubin, und traten nach der ersten ADCETRIS-Dosis oder einer wiederholten Gabe auf. Bereits bestehende Lebererkrankungen, erhöhte Ausgangswerte der Leberenzyme und begleitende Medikamente können das Risiko erhöhen. Überwachen Sie Leberenzyme und Bilirubin. Bei Patienten mit neuer, sich verschlechternder oder wiederkehrender Hepatotoxizität kann eine Verzögerung, eine Änderung der Dosis oder die Einstellung der Gabe von ADCETRIS erforderlich sein.
  • Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML): Bei mit ADCETRIS behandelten Patienten wurden Infektionen mit dem John-Cunningham-Virus (JCV) gemeldet, die zu PML und in der Folge zum Tod geführt haben. Der erste Beginn der Symptome trat zu verschiedenen Zeiten nach Beginn der ADCETRIS-Therapie auf, einige Fälle traten innerhalb von 3 Monaten nach der Erstgabe auf. Neben der ADCETRIS-Therapie können auch frühere Therapien und Grunderkrankungen, die zu einer Immunsuppression führen können, einen Beitrag leisten. Berücksichtigen Sie die PML-Diagnose bei Patienten mit neu auftretenden Anzeichen und Symptomen von Anomalien des zentralen Nervensystems. Halten Sie ADCETRIS bei Verdacht auf PML zurück und beenden Sie die Gabe von ADCETRIS, wenn PML bestätigt wird.
  • Lungentoxizität: Es wurden tödliche und schwerwiegende Ereignisse nicht infektiöser pulmonaler Toxizität wie Lungenentzündung, interstitielle Lungenerkrankung und akutes Atemnotsyndrom gemeldet. Überwachen Sie Patienten auf Anzeichen und Symptome, einschließlich Husten und Dyspnoe.

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(425) 527-4641

mgreer@seagen.com

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+1-617-551-3683

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