Taiwan spendet über 51 Millionen Masken an Länder weltweit

TAIPEI, Taiwan–(BUSINESS WIRE)–Während die COVID-19-Pandemie in allen Teilen der Welt wütet, spendet Taiwan unter Lob über 51 Millionen Masken an mehr als 80 Länder, um Menschen und vor allem das medizinische Personal an vorderster Front vor dem Virus zu schützen.


Ende Juni gehörten zu den Empfängern die USA, Japan, Taiwans diplomatische Bündnispartner, Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, weitere Länder in Europa und Nationen in Südostasien und Lateinamerika.

Die Spenden wurden in vier Runden organisiert und begannen im April, als 10 Millionen Masken an medizinisches Personal in den USA und 11 europäischen Ländern übergeben wurden. In der dritten Runde, in der im Mai über sieben Millionen Masken gespendet wurden, gingen 600.000 nach Afrika und den Nahen Osten, einschließlich an Hilfsmitarbeiter, die sich um syrische Flüchtlinge kümmern.

Taiwan ist in der Lage, anderen Ländern zu helfen, da es die Regierung in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern geschafft hat, die Ausbreitung des Virus trotz der Nähe zu China einzudämmen, wo die ersten COVID-19-Fälle registriert wurden. Am 21. Juli hatte Taiwan 455 Infektionsfälle bestätigt, einschließlich 364 importierter Fälle. Nur sieben davon hatten zum Tod geführt.

Die Inselnation steigerte ihre tägliche Maskenproduktion von 1,8 Millionen im Januar auf 20 Millionen zum Ende des Monats Mai, indem sie ein „Nationales Team” aus Werkzeugmaschinenherstellern und Maskenproduzenten aufstellte.

Bei einem Besuch eines teilnehmenden Unternehmens sagte Präsident Tsai Ing-wen, dass ein Erreichen des Ziels von 20 Millionen Masken pro Tag helfen würde, die Moral des Landes zu heben, und Beleg dafür sei, dass Taiwan wieder und wieder die Grenzen des Möglichen erweitern könne.

Die internationale Hilfe wurde ohne Bedingungen geleistet, wie Joanne Ou, eine Sprecherin für Taiwans Außenministerium (MOFA), erklärte.

„Was Taiwan getan hat, ist lediglich, andere zu unterstützen, wenn es dazu in der Lage ist, nachdem es sich um sich selbst gekümmert hat”, erklärte Ou Reportern am 30. Juni. „Wir kommen dabei unserer Pflicht als Land der internationalen Gemeinschaft nach und erwarten dafür weder eine Belohnung noch den Dank der Öffentlichkeit.”

Es sind dennoch Dankesbotschaften aus der ganzen Welt eingegangen. Als Taiwan am 1. April die erste Spendenrunde ankündigte, äußerte der Direktor des American Institute in Taiwan William Brent Christensen, de facto der US-Botschafter, seine Anerkennung und nannte Taiwan „einen wirklich wahren Freund”.

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