Takeda Oncology übernimmt führende Rolle bei hämatologischen Krebserkrankungen auf der 62. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH)

Takeda präsentiert 22 Abstracts zum Thema Onkologie, darunter 5 mündliche Vorträge, und stellt damit sein langfristiges Engagement zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit Blutkrebs unter Beweis

CAMBRIDGE, Massachusetts, USA, und OSAKA, Japan–(BUSINESS WIRE)–Takeda Pharmaceutical Company Limited (TSE:4502/NYSE:TAK) („Takeda“) wird auf der 62. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH), die virtuell vom 5. bis 8. Dezember 2020 stattfindet, 22 vom Unternehmen gesponserte Abstracts präsentieren. Die bei der ASH vorgestellten Forschungsergebnisse des Unternehmens werden einzigartige Ansätze zur Weiterentwicklung von Therapien für hämatologische Krebserkrankungen aufzeigen und so das Engagement des Unternehmens bei der Entwicklung und Bereitstellung transformativer Lösungen für Patientenbedürfnisse verdeutlichen. Takeda wird auf der Konferenz zudem Daten zu Wirkstoffen seines breiteren Portfolios sowie seiner Pipeline im Bereich Hämatologie präsentieren.

„Auf der diesjährigen ASH-Tagung unterstreichen die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsdaten von Takeda im Bereich der Onkologie, dass wir uns für eine Transformation der bestehenden Behandlungsparadigmen sowie eine Erforschung wirklich neuer Ansätze einsetzen, die auf die akuten Bedürfnisse von Patienten mit Blutkrebs wie Leukämien, Lymphomen und Myelomen eingehen“, so Chris Arendt, Head, Oncology Therapeutic Area Unit, Takeda. „Wir möchten Krebs heilen helfen und setzen uns daher entschlossen für die Bereitstellung lebensrettender Medikamente für alle Patienten ein, darunter auch die Patienten, für die es nur eingeschränkte oder ineffektive Behandlungsmöglichkeiten gibt.“

Folgende wichtige Daten werden vorgestellt:

  • Pevonedistat: In einer mündlichen Sitzung wird eine Subanalyse aus der Phase-2-Studie Pevonedistat-2001 vorgestellt. Der Studienanalyse zufolge, bei der die Ergebnisse der Untergruppe mit myelodysplastischen Syndromen (MDS) mit erhöhtem Risiko im Vordergrund standen, führte die Kombination von Pevonedistat und Azacitidin im Vergleich zur Behandlung mit Azacitidin allein zu einem längeren ereignisfreien Überleben, einer längeren Ansprechdauer und einer verzögerten Verwandlung in eine akute myeloische Leukämie, ohne die Myelosuppression zu erhöhen. Darüber hinaus war das Sicherheitsprofil einer Kombination aus Pevonedistat und Azacitidin im Vergleich zur alleinigen Gabe von Azacitidin vergleichbar. Trotz unzulänglicher Behandlungserfolge gibt es seit mehr als 10 Jahren keine nennenswerten Fortschritte bei der Behandlung von Patienten mit erhöhtem MDS-Risiko, und es werden neue, wirksame Therapien mit günstigen Sicherheitsprofilen benötigt, die nicht zu einer Verschlimmerung der Myelosuppression führen.
  • ICLUSIG® (Ponatinib): In einer mündlichen Sitzung werden Daten aus der Zwischenanalyse der Studie OPTIC zu ICLUSIG vorgestellt. Die Daten verdeutlichten das revidierte Nutzen-Risiko von ICLUSIG, einem Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) der dritten Generation, bei der Anwendung eines auf dem Ansprechen basierenden Dosierungsschemas bei therapieresistenten Patienten mit chronisch-myeloischer Leukämie in der chronischen Phase (CP-CML) mit oder ohne Mutationen nach einem Versagen von TKI der zweiten Generation (2G). In einem weiteren mündlichen Vortrag zu einer gepoolten Subanalyse stehen Patienten aus den Studien PACE und OPTIC im Mittelpunkt, in denen die bislang größte Auswertung der Patientenpopulation in einem Post-2G-TKI-Setting stattgefunden hat. Obwohl die CP-CML häufig beherrschbar ist, sind bei Patienten, bei denen TKI der zweiten Generation versagt haben, insbesondere bei Therapieresistenz, langfristig nur unzureichende Behandlungserfolge zu verzeichnen, ein Beleg für immer noch bestehende Lücken bei der Versorgung von CP-CML-Patienten.
  • NINLARO™ (Ixazomib): In einer mündlichen Sitzung werden die Ergebnisse der Studie TOURMALINE-MM2 vorgestellt, in der die Kombination von NINLARO mit Lenalidomid und Dexamethason bei nicht transplantablen Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom geprüft werden sollte. Während die Schwelle für die statistische Signifikanz und der primäre Endpunkt des progressionsfreien Überlebens (PFS) nicht erreicht wurden, führte der Studie zufolge die Zugabe von NINLARO insgesamt zu einer 13,5-monatigen Verlängerung des medianen PFS. In der vorgegebenen erweiterten Untergruppe mit Hochrisiko-Zytogenetik führte die Zugabe von NINLARO zu einem medianen PFS von 23,8 Monaten gegenüber 18,0 Monaten im Placebo-Arm. Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom benötigen zusätzliche Therapieoptionen auf der Basis von Proteasom-Hemmern, da derzeit keine zugelassenen, ausschließlich oral einzunehmenden Medikamente verfügbar sind.
  • ADCETRIS® (Brentuximab Vedotin): Es werden Daten aus einer fünfjährigen Nachbeobachtung von zwei Phase-3-Studien zu einer Erstlinientherapie bei Lymphomen in Poster-Präsentationen vorgestellt. Den Daten aus der ECHELON-1-Studie zufolge, in der ADCETRIS in Kombination mit Doxorubicin, Vinblastin und Dacarbazin (ADCETRIS+AVD) bei der Behandlung von Patienten mit bisher unbehandeltem Hodgkin-Lymphom in den Stadien III oder IV untersucht wurde, wird bei verlängerter Nachbeobachtungszeit ein stabiler und anhaltender Nutzen von ADCETRIS plus AVD im Vergleich zum derzeitigen Behandlungsstandard ABVD erzielt – unabhängig vom Krankheitsstadium, dem Risikofaktor-Score laut dem Internationalen Prognostischen Index und dem PET2-Status. Ebenfalls vorgestellt werden positiv verlaufene Abschlussanalysen der Studie ECHELON-2, in der ADCETRIS in Kombination mit CHP (Cyclophosphamid, Doxorubicin, Prednison) (ADCETRIS+CHP) im Vergleich zu einer Standardtherapie als Erstlinientherapie bei Patienten mit CD30-positivem, peripherem T-Zell-Lymphom geprüft wurde. Das Sicherheitsprofil von ADCETRIS in den Studien Echelon-1 und Echelon-2 stimmte mit dem etablierten Sicherheitsprofil von ADCETRIS in Kombination mit einer Chemotherapie überein.

Im Folgenden sind die zum Thema Onkologie angenommenen Abstracts aufgeführt:

Hinweis: Alle Uhrzeiten sind in PST angegeben.

Pevonedistat

ICLUSIG® (Ponatinib)

Multiples Myelom

ADCETRIS® (Brentuximab Vedotin) und Lymphome

Über Pevonedistat

Pevonedistat ist der erste und einzige niedermolekulare Inhibitor des NEDD8-aktivierenden Enzyms (NAE), der Modifikationen von ausgewählten Proteinen blockiert. Die Behandlung mit Pevonedistat hemmt das Fortschreiten des Zellzyklus und das Überleben der Zellen, was bei Krebsarten wie Leukämien zum Zelltod führt. In Kombination mit Azacitidin wies Pevonedistat in präklinischen Studien eine antitumorale Aktivität auf und wurde in einer Phase-I-Studie an Patienten mit AML mit viel versprechender klinischer Aktivität gut vertragen. Pevonedistat wird zurzeit in Phase-III-Studien als Erstlinienbehandlung für Patienten mit HR-MDS, HR-CMML und AML untersucht, die für eine Transplantation oder intensive Induktionschemotherapie ungeeignet (untauglich) sind. Es wird außerdem in einer Phase-II-Studie bei ungeeigneter AML in einer Dreifachkombination mit Azacitidin und Venetoklax untersucht.

Über ICLUSIG® (Ponatinib)-Tabletten

ICLUSIG ist ein Kinase-Inhibitor, der primär an BCR-ABL1 ansetzt, eine krankhaft veränderte Tyrosin-Kinase, die bei chronisch myeloischer Leukämie (CML) und Philadelphia-Chromosom-positiver akuter lymphatischer Leukämie (Ph+ ALL) exprimiert wird. ICLUSIG ist ein zielgerichtetes Krebstherapeutikum, das mithilfe einer rechnergestützten und strukturbasierten Wirkstoff-Design-Plattform speziell dafür entwickelt wurde, die Aktivität der BCR-ABL1 und ihrer Mutationen zu hemmen. ICLUSIG setzt nicht nur bei der nativen Form von BCR-ABL1 an, sondern auch bei therapieresistenten Mutationen, darunter die T315I-Mutation, die von allen Mutationen am schlechtesten auf eine Behandlung anspricht. ICLUSIG ist der einzige zugelassene TKI, der Wirkung gegen die T315I-Gatekeeper-Mutation von BCR-ABL1 zeigt. Diese Mutation wurde mit der Resistenz gegen alle anderen zugelassenen TKI in Verbindung gebracht. ICLUSIG wurde von der FDA im November 2016 uneingeschränkt zugelassen. ICLUSIG ist indiziert zur Behandlung erwachsener Patienten mit CML in der CP, akzelerierten oder Blastenphase oder mit Ph+ ALL, bei denen keine andere TKI-Therapie indiziert ist, und zur Behandlung erwachsener Patienten mit T315I-positiver CML (chronische Phase, akzelerierte Phase oder Blastenphase) oder T315I-positiver Ph+ ALL. Die Behandlung mit ICLUSIG ist bei Patienten mit neu diagnostizierter CML in der chronischen Phase nicht indiziert und wird für diese nicht empfohlen.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN (USA)

WARNHINWEISE: ARTERIENVERSCHLUSS, VENÖSE THROMBOEMBOLIE, HERZINSUFFIZIENZ und LEBERTOXIZITÄT

Den kompletten gerahmten Warnhinweis (Boxed Warning) entnehmen Sie bitte den vollständigen Verschreibungsinformationen.

  • Bei mindestens 35 Prozent der mit ICLUSIG® (Ponatinib) behandelten Patienten traten Arterienverschlüsse auf, darunter tödlicher Herzinfarkt, Schlaganfall, Stenose der großen Hirnarterien, schwere periphere arterielle Verschlusskrankheit und die Notwendigkeit der notfallmäßigen Durchführung von revaskularisierenden Eingriffen. Patienten mit und ohne kardiovaskuläre Risikofaktoren, darunter Patienten jünger als 50 Jahre, waren von diesen Ereignissen betroffen. Bei Auftreten eines arteriellen Gefäßverschlusses ist die Behandlung mit ICLUSIG sofort zu unterbrechen oder abzusetzen. Die Entscheidung, die Behandlung mit ICLUSIG wieder aufzunehmen, sollte sich an einer Risiko-Nutzen-Abwägung orientieren.
  • Eine venöse Thromboembolie trat bei 6 Prozent der mit ICLUSIG behandelten Patienten auf. Die Patienten müssen auf Anzeichen einer Thromboembolie überwacht werden. Bei Patienten, die eine schwere venöse Thromboembolie entwickeln, ist eine Dosisanpassung oder das Absetzen von ICLUSIG zu erwägen.
  • Eine Herzinsuffizienz, darunter Fälle mit tödlichem Ausgang, trat bei 9 Prozent der mit ICLUSIG behandelten Patienten auf. Dementsprechend ist die Herzfunktion zu überwachen. Bei Neuauftreten oder Verschlechterung einer Herzinsuffizienz ist die Behandlung mit ICLUSIG zu unterbrechen oder abzusetzen.
  • Lebertoxizität, Leberversagen und Todesfälle wurden bei mit ICLUSIG behandelten Patienten beobachtet. Dementsprechend ist die Leberfunktion zu überwachen. Bei Verdacht auf Lebertoxizität ist die Behandlung mit ICLUSIG zu unterbrechen.

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN

Arterienverschlüsse: Bei den 35 Prozent der Patienten, für die arterielle Verschlussereignisse (AOE) in den besonderen Warnhinweisen (Boxed Warning) angegeben wurden, handelte es sich um Patienten der Phase-1- und der Phase-2-Studie. In der Phase-2-Studie trat bei 33 Prozent der mit ICLUSIG behandelten Patienten ein kardiovaskuläres (21 %), periphervaskuläres (12 %) oder zerebrovaskuläres (9 %) arterielles Verschlussereignis auf. Einige Patienten erlitten mehr als eine Art eines solchen Ereignisses. Tödliche und lebensbedrohliche Ereignisse traten innerhalb von 2 Wochen nach Therapiebeginn auf, selbst bei Dosen von nur 15 mg pro Tag. ICLUSIG kann auch rezidivierende oder an mehreren Stellen auftretende Gefäßverschlüsse verursachen. Bei den Patienten waren revaskularisierende Eingriffe erforderlich. Die mediane Zeit bis zum Auftreten des ersten arteriellen Verschlussereignisses lag zwischen 193 und 526 Tagen. Die häufigsten Risikofaktoren in Zusammenhang mit diesen Ereignissen waren Hypertonie, Hyperlipidämie und Herzerkrankungen in der Vorgeschichte. Arterienverschlussereignisse traten mit zunehmendem Alter und bei Patienten mit Ischämie, Hypertonie, Diabetes oder Hyperlipidämie in der Vorgeschichte vermehrt auf. Bei Patienten mit Verdacht auf Entwicklung von arteriellen Verschlussereignissen ist die Behandlung mit ICLUSIG zu unterbrechen oder abzusetzen.

Venöse Thromboembolien: Venöse thromboembolische Ereignisse, darunter tiefe Venenthrombosen, pulmonale Embolien, oberflächliche Thrombophlebitiden und retinale Venenthrombosen mit Sehverlust, traten bei 6 Prozent der Patienten auf, wobei die Inzidenzraten 5 Prozent (CP-CML), 4 Prozent (AP-CML), 10 Prozent (BP-CML) und 9 Prozent (Ph+ ALL) betrugen. Bei Patienten, die eine schwere venöse Thromboembolie entwickeln, ist eine Dosisanpassung oder das Absetzen von ICLUSIG zu erwägen.

Herzinsuffizienz: Bei 6 Prozent der mit ICLUSIG behandelten Patienten traten in der Phase-2-Studie tödliche oder schwere Herzinsuffizienz oder linksventrikuläre Dysfunktion auf. Die am häufigsten berichteten Herzinsuffizienzereignisse (jeweils 3 %) waren kongestive Herzinsuffizienz und eine verminderte Ejektionsfraktion. Patienten müssen auf Anzeichen und Symptome einer Herzinsuffizienz überwacht und wie klinisch angezeigt behandelt werden, einschließlich einer Unterbrechung der ICLUSIG-Therapie. Entwickelt sich eine schwere Herzinsuffizienz, ist das Absetzen von ICLUSIG zu erwägen.

Lebertoxizität: Hepatotoxische Ereignisse wurden bei 29 Prozent der Patienten (11 % waren Grad 3 oder 4) beobachtet. Schwere Hepatotoxizität trat in allen Krankheitskohorten auf. Drei Patienten mit BP-CML bzw. Ph+ ALL verstarben: einer an fulminantem Leberversagen innerhalb einer Woche nach Beginn der ICLUSIG-Therapie und zwei an akutem Leberversagen. Die häufigste Form der Lebertoxizität waren Erhöhungen von AST oder ALT (54 % alle Grade, 8 % Grad 3 oder 4, 5 % nicht normalisiert bei letzter Nachuntersuchung), Bilirubin und alkalischer Phosphatase. Die mediane Zeit bis zum Einsetzen des Ereignisses betrug 3 Monate. Eine laborchemische Überwachung der Leberfunktion sollte bei Therapiebeginn und dann mindestens einmal im Monat oder nach klinischer Indikation erfolgen. Die Behandlung mit ICLUSIG sollte, wie klinisch angezeigt, unterbrochen, reduziert oder abgesetzt werden.

Hypertonie: Ein behandlungsbedingter Anstieg des systolischen oder diastolischen Blutdrucks (RR) trat bei 68 Prozent der Patienten auf; bei 12 Prozent war dieser schwerwiegend, einschließlich hypertensiver Krise. Bei Patienten, bei denen die Blutdruckerhöhung mit Verwirrung, Kopfschmerzen, Brustschmerz oder Kurzatmigkeit einhergeht, kann eine notfallmäßige klinische Intervention erforderlich werden. Unter den Patienten mit einem RR<140/90 mm Hg bei Studienbeginn wurde bei 80 Prozent eine behandlungsbedingte Hypertonie (bei 44 % Stadium 1 und bei 37 % Stadium 2) festgestellt. Von den 132 Patienten mit Hypertonie im Stadium 1 bei Studienbeginn entwickelten 67 Prozent eine Stadium-2-Hypertonie. Während der Therapie mit ICLUSIG sind Patienten auf Blutdruckerhöhungen zu überwachen und ggf. zu behandeln, bis eine Normalisierung des Blutdrucks erreicht ist. Lässt sich die Hypertonie medikamentös nicht beherrschen, ist die Behandlung mit ICLUSIG zu unterbrechen, in der Dosis zu reduzieren oder abzusetzen. Bei Auftreten einer deutlichen Verschlechterung sowie einer labilen oder therapieresistenten Hypertonie ist die Behandlung zu unterbrechen und eine Abklärung im Hinblick auf das Vorliegen einer Nierenarterienstenose in Betracht zu ziehen.

Pankreatitis: Von einer Pankreatitis wurde bei 7 Prozent der Patienten (6 % schwerwiegend oder Grad 3/4) berichtet. Viele dieser Fälle normalisierten sich innerhalb von 2 Wochen bei Unterbrechung der Einnahme oder Reduktion der ICLUSIG-Dosis. Die Inzidenz therapiebedingter Lipase-Erhöhungen lag bei 42 Prozent (16 % mindestens 3. Grades). Die Serum-Lipase ist in den ersten 2 Monaten alle 2 Wochen und dann monatlich bzw. wie klinisch angezeigt zu kontrollieren. Bei Patienten mit Pankreatitis oder Alkoholkrankheit in der Vorgeschichte sollten zusätzliche Kontrollen der Serum-Lipase-Werte erwogen werden. Eine Unterbrechung der Behandlung oder eine Dosisverringerung kann erforderlich sein. In Fällen, bei denen Lipase-Erhöhungen mit Bauchsymptomen einhergehen, ist die Behandlung mit ICLUSIG zu unterbrechen und der Patient auf das Vorliegen einer Pankreatitis zu untersuchen. Eine Wiederaufnahme der ICLUSIG-Behandlung sollte erst dann erwogen werden, wenn alle Symptome abgeklungen und die Lipase-Spiegel auf weniger als das 1,5-Fache des oberen Normwertes zurückgegangen sind.

Erhöhte Toxizität bei neu diagnostizierter CML in der chronischen Phase (CP-CML): In einer prospektiven randomisierten klinischen Studie zur Erstlinientherapie von Patienten mit neu diagnostizierter CP-CML verdoppelte die Therapie mit ICLUSIG 45 mg einmal täglich das Risiko schwerer unerwünschter Reaktionen im Vergleich zur Therapie mit Imatinib 400 mg einmal täglich. Die mediane Behandlungsexposition betrug weniger als 6 Monate. Die Studie wurde im Oktober 2013 aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Im ICLUSIG-Studienarm traten arterielle und venöse Thrombosen und Verschlüsse mindestens doppelt so häufig wie im Imatinib-Arm auf. Im Vergleich zu Imatinib fand sich bei ICLUSIG eine höhere Inzidenz von Myelosuppression, Pankreatitis, Lebertoxizität, Herzinsuffizienz, Hypertonie und Erkrankungen der Haut und des subkutanen Gewebes.

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