Women 20 (W20) fordert die Staats- und Regierungschefs der G20 heraus, die Kluft zwischen Fantasie und Realität bei der Gleichstellung von Frauen zu schließen

W20-Erklärung enthält Empfehlungen zur Beschleunigung der wirtschaftlichen Erholung durch die Stärkung der Rolle der Frauen

RIAD, Saudi-Arabien–(BUSINESS WIRE)–Women 20 (W20), die Projektgruppe der Frauen in der G20, forderte die Staats- und Regierungschefs der G20 auf, ihre Versprechen der Vergangenheit einzulösen und die wirtschaftliche Gleichstellung von Frauen Wirklichkeit werden zu lassen.


Die W20 präsentierte S.E. Dr. Majid Alqassabi, Handelsminister und Vorsitzender des G20-Handels- und Investitionsausschusses, als Vertreter des G20-Vorsitzes ihre Erklärung, in der Maßnahmen zur Beschleunigung der wirtschaftlichen Erholung von der COVID-19-Pandemie dargelegt werden.

Die Pandemie bietet den Staats- und Regierungschefs der G20 die Gelegenheit, die Volkswirtschaften der G20 auf Grundlage der vollen und gerechten Beteiligung von Frauen neu zu gestalten.

„Wenn nicht umgehend Maßnahmen ergriffen werden, wird die Pandemie die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern weiter verschärfen, Schwachstellen aufdecken und die Fortschritte bei der Gleichstellung der Frauen wieder zunichte machen. Frauen werden unverhältnismäßig stark negativ betroffen sein und die Hauptlast einer multidimensionalen Krise tragen müssen“, sagte Dr. Thoraya Al Obaid, W20-Vorsitzende.

„Die Staats- und Regierungschefs der G20 müssen jetzt handeln. Wenn nicht in diesem Jahr, das die Risse in unseren Kulturen, unserer Politik und unseren öffentlichen Diensten offengelegt, wann dann?“

Die Staats- und Regierungschefs der G20 sollten unverzüglich wichtige Maßnahmen ergreifen, um eine umfassende wirtschaftliche Erholung zu beschleunigen:

  1. Gewährleistung einer gleichberechtigten Repräsentation von Frauen auf allen Ebenen der Entscheidungsfindung im privaten und öffentlichen Sektor.
  2. Verabschiedung einer geschlechtergerechten Steuerplanung zur Förderung einer integrativen Arbeitnehmerschaft.
  3. Verstärkte Investitionen in die soziale Infrastruktur – wie Kinderbetreuung und Betreuung abhängiger Personen, Gesundheitsfürsorge, Bildung und Ausbildung – zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit.
  4. Einführung von Sozial- und Einkommensschutzmechanismen, die alle Arbeitnehmer erfassen, insbesondere in Ländern mit niedrigem Einkommen.
  5. Stimulation des Unternehmertums von Frauen, indem die Gründung, der Ausbau und die Nachhaltigkeit von Unternehmen in Frauenbesitz unterstützt werden, insbesondere in der digitalen Wirtschaft.
  6. Verbesserung des Zugangs zu digitaler Technologie für Frauen und Mädchen, insbesondere in abgelegenen und ländlichen Gebieten, durch Infrastruktur, Hochgeschwindigkeits-Verbindungen und Qualifizierungsmaßnahmen.
  7. Partnerschaft mit öffentlichen und privaten Finanzinstitutionen, um leicht zugängliche digitale Finanzprodukte zu entwickeln.
  8. Finanzierung von Forschungsarbeiten und Sammlung von nach Geschlecht aufgeschlüsselten Daten über den Verlauf der Pandemie.

Die W20 ist besorgt darüber, dass die Staats- und Regierungschefs der G20 nicht direkt erkennen, welche Auswirkungen die Pandemie und die nationalen Reaktionen auf Frauen haben. Bislang berücksichtigen die nationalen Hilfspakete nicht die spezifischen finanziellen und institutionellen Bedürfnisse von Frauen. Die vorgelegte Erklärung spricht diese Defizite an, um weltweit nachhaltige Veränderungen für Frauen zu erreichen.

*Quelle: AETOSWire

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