Neuartiger Anti-PD-1-Agonist-Antikörper mit immunosuppressiver Wirkung durch gemeinsame Forschung von Meiji Seika Pharma und der Foundation for Biomedical Research and Innovation bei Kobe entdeckt

TOKIO–(BUSINESS WIRE)–Meiji Seika Pharma Co., Ltd. (Hauptsitz: Tokio, Japan, President und Representative Director: Daikichiro Kobayashi) und die Foundation for Biomedical Research and Innovation bei Kobe (Hauptsitz: Kobe, Japan, President: Tasuku Honjo, im Folgenden „FBRI“) geben die Entdeckung eines neuartigen monoklonalen Anti-PD-1-Agonisten bekannt, der eine immunosuppressive Wirkung entfalten kann. Die Entdeckung fand im Rahmen der gemeinsamen Forschungsarbeit zum Thema „Behandlung von Entzündungskrankheiten, einschließlich Autoimmunerkrankungen, durch die immunosuppressive Wirkung von PD-1“ (HBI*-Innovationsprogramm) statt, die in FBRIs Abteilung für Immunologie, Institut für biomedizinische Forschung und Innovation (Professor: Akio Ohta) durchgeführt wurde. Ein Teil der Ergebnisse der oben genannten Forschung wurde in der Zeitschrift „Science Immunology**“ in der Ausgabe vom 13. Januar 2023 (Eastern Standard Time) veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie auf der FBRI-Website (URL: https://www.fbri-kobe.org/kbic/english/pressrelease/2023_01-16/).

Meiji Seika Pharma und FBRI arbeiten gemeinsam an der Entwicklung des oben genannten PD-1-agonistischen monoklonalen Antikörpers als therapeutischer Kandidat für Autoimmunkrankheiten.

PD-1 ist ein Molekül, das auf aktivierten Lymphozyten exprimiert wird und die Funktion eines Suppressors von Immunreaktionen hat. Antikörper, die die Funktion von PD-1 hemmen (Anti-PD-1 blockierende Antikörper), können die Anti-Tumor-Immunität verstärken, sodass sie in der Krebsbehandlung als „Immun-Checkpoint-Inhibitoren“ eingesetzt werden.

Durch die oben erwähnte gemeinsame Forschung unter der Leitung von Programmdirektor Tasuku Honjo, Nobelpreisträger 2018, entdeckten Meiji Seika Pharma und FBRI die Bedingungen, die für die Induktion von Immunosuppression durch Stimulierung der Funktion von PD-1 mit Antikörpern erforderlich sind. Der „Anti-PD-1-Agonisten-Antikörper“ soll als neuartiges Therapeutikum für entzündliche Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden, die durch übermäßige Immunreaktionen verursacht werden.

Meiji Seika Pharma und FBRI treiben die gemeinsame Forschung am „Anti-PD-1-Agonisten-Antikörper“ weiter voran und streben einen frühen Einsatz dieses Antikörpers als Therapeutikum für Autoimmunkrankheiten an.

*: HBI: Honjo Kobe Research Center for Biomedical Innovation

**: DOI: 10.1126/sciimmunol.add4947

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Public Relations and Strategic Planning Group

E-Mail: kbic-pr (Bitte fügen Sie am Ende „@fbri-kobe.org“ hinzu)