Sermo-Barometer zeigt wachsende Besorgnis unter Ärzten weltweit bezüglich Affenpocken

Während die WHO den globalen Gesundheitsnotstand ausruft, sagen 65% der Ärzte, dass es in ihren Ländern nicht genügend Impfstoffe gibt

NEW YORK–(BUSINESS WIRE)–Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Affenpocken und der Ausrufung eines globalen Gesundheitsnotstands durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von Sermo, einer Online-Community, die Ärzte in den Mittelpunkt stellt und führend im Bereich globaler Einblicke in das Gesundheitswesen ist, dass große Besorgnis über die Verbreitung von Fehlinformationen in der Öffentlichkeit herrscht. Die Umfrage ergab auch, dass zwar 71% der Befragten einem Patienten, der sich Sorgen um eine Ansteckung mit Affenpocken macht, eine Impfung als Präventivmaßnahme empfehlen würden, wobei jedoch 65% der Ärzte angaben, dass ihr Land nicht über genügend Impfstoffe verfügt.

Die Barometer-Umfrage, an der 1.011 Ärzte aus 20 Ländern teilnahmen, lieferte unter anderem die folgenden Schlüsselergebnisse:

Besorgnis über Fehlinformationen

78% der befragten Ärzte sind besorgt über die Verbreitung von Fehlinformationen über die Affenpocken, und 60% sind besorgt darüber, dass die Affenpocken fälschlicherweise als sexuell übertragbare Krankheit wie Syphilis oder HPV eingestuft werden.

Ausgehend von den Erfahrungen mit der COVID-19-Pandemie sind 36% der Meinung, dass die Gesundheitsbehörden die Aufklärung der Öffentlichkeit und die Bekämpfung von Fehlinformationen/Desinformation in den Mittelpunkt stellen sollten, um sich auf eine mögliche Affenpocken-Pandemie vorzubereiten.

Bereitschaft für einen weiteren Ausbruch

52% der Ärzte gaben an, dass in ihrer Praxis/ihrem Gesundheitssystem ein Plan für Tests und Behandlungen bei einem erneuten Ausbruch von Affenpocken besteht, und 62% haben Vertrauen in die Art und Weise, wie die Gesundheitsbehörden derzeit mit dem Ausbruch von Affenpocken in ihrer Region umgehen.

Maßnahmen bei einer Infektion

Bei Patienten, die mit Affenpocken infiziert sind und eine Ausbreitung auf andere verhindern wollen, sind sich die Ärzte einig (80%), dass sie zu Hause isoliert werden sollten, bis der Ausschlag vollständig abgeheilt ist. 74% würden empfehlen, sich häufig die Hände mit Wasser und Seife oder Handdesinfektionsmittel zu waschen, und 68% würden den Patienten raten, die Medikamente direkt wie verordnet einzunehmen.

„Da sich die Krankheit inzwischen in mehr als 70 Ländern ausgebreitet hat, müssen Ärzte und Patienten unbedingt die Fakten und Risiken von Affenpocken verstehen“, sagt Claudia T. Martorell, MD, MPH, FAC, Mitglied des medizinischen Beirats von Sermo und Direktorin des Research Institute in Springfield, MA. „Ähnlich wie bei der Covid-19-Pandemie gibt es viele Fehlinformationen und einen Mangel an Ressourcen und Aufklärung über diesen Ausbruch. Als Ärzte müssen wir dafür sorgen, dass unsere Stimmen und unser Fachwissen durch fehlgeleitete Kommentare und Verwirrung hindurchdringen.“

Über das Barometer:

Diese Umfrage war die 25. Ausgabe des fortlaufenden Sermo-Barometers, das die Meinungen von Ärzten weltweit zu wichtigen Themen wie COVID-19, fachspezifische Patientenversorgung und zuletzt Affenpocken erfasst. Die Umfrage wurde zwischen dem 27. Juli und dem 1. August 2022 durchgeführt und umfasste 1.011 befragte Ärzte in 20 Ländern. Weitere Ergebnisse des aktuellen Sermo-Barometers finden Sie unter https://app.sermo.com/barometer.

Über Sermo:

Sermo verwandelt die Erfahrungen, das Fachwissen und die Beobachtungen von Ärzten in verwertbare Erkenntnisse für die globale Gesundheitsgemeinschaft. Mit mehr als 1,3 Millionen Gesundheitsfachkräften in 150 Ländern stellt das Unternehmen Ärzten eine soziale Plattform und eine einzigartige Community zur Verfügung, die eine wirkungsvolle Peer-to-Peer-Zusammenarbeit und Diskussionen über Themen fördert, die für sie und ihre Patienten wichtig sind. Sermo bietet Ärzten einen On-Demand-Zugang über eine Reihe von proprietären Technologien, um Business Intelligence bereitzustellen, von der Pharmaunternehmen, Partner im Gesundheitswesen und die medizinische Gemeinschaft insgesamt profitieren. Erfahren Sie mehr unter www.sermo.com

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